Donnerstag, 29. Oktober 2009
Frauengerechtes Wohnen und Reisen - das Bundeskanzleramt hat entschieden
Im 22. Bezirk wurde das Frauenwohnprojekt (ro*sa) verwirklicht. Es ist die dritte von der Stadt Wien geförderte Siedlung, die auf weibliche Bedürfnisse zugeschnitten ist. Ein großes Anliegen war, das Wohnen "frauengerechter "zu machen. Doch was bedeutet dieses Wort nun konkret?
"Frauengerechtes Wohnen" bedeutet unter anderem eine bessere Erreichbarkeit von Kinderbetreuungsstätten und gut ausgeleuchteten Tiefgaragen. Aber darauf möchte frau sich nicht reduzieren lassen. Also was genau durfte der Steuerzahler mit ca. 25 Millionen Euro noch fördern?
Der Steuerzahler, und hier schreibe ich ganz absichtlich in der männlichen Form, hat dafür bezahlt, dass Mietverträge nur an Frauen vergeben werden. Denn Männer sind nur als Besucher und Mitbewohner erlaubt. Die Architektin Dipl. Ing.in Sabine Pollak. verlautbarte in einem Presseinterview, dass "...Männer in der neunen Siedlung im 22. Bezirk willkommen sind, allerdings nur als Besucher oder Mitbewohner und Mietverträge ausschließlich an Frauen vergeben werden."!
Regt sich da etwas in Ihnen, werter Leser? Kommt da ein bestimmtes Gefühl auf, werte Leserin?
Mich erinnert das an ein System, dass auch unter "Apartheid" bekannt ist. Würde es Sie mehr berühren, wenn Wien mit Steuergeldern eine Wohnsiedlung fördern würde, in der nur Weiße Mietverträge bekommen? Oder nur Arier? Und in der Schwarze und Juden nur als Besucher geduldet sind? Würden Sie dem zustimmen, würden Sie das unter dem Deckmantel der "Gleichberechtigung" mit ihrem Geld fördern wollen?
Übrigens hat nicht nur die Stadt Wien dieses Projekt gefördert. Sondern zb auch der ÖGB. Aus dem ich deswegen auch ausgetreten bin, da ich keine sexistische und rassistische Förderungen unterstütze.
Doch wie soll frau nun frauengerecht reisen, wenn es da vor lauter Männern wimmelt und sie das doch gar nicht mehr gewöhnt ist? Auch dafür gibt es bereits Lösungen:
Frauenhotels. Die gehen aber noch eine Spur weiter. Denn dort sind Männer auch als Mitreisende nicht mehr erlaubt. Und auch Söhne nicht, wenn sie älter als 10 Jahre sind. Weil Männer so laut sind. Und die Atmosphäre ohne Männer einfach entspannter ist. Die Gehälter der drei Mitarbeiterinnen des Hotels werden übrigens durch einen Zuschuss der EU gewährleistet.
Was wohl die Befürworter dieser Projekte dazu sagen würden, wenn jemand ein Hotel in der EU eröffnet, in dem keine Juden und Schwarze erwünscht sind? Würden sie dieses Hotel auch fördern? Was genau erlaubt die Unterscheidung von guter Apartheid und schlechter Apartheid? Das Geschlecht? Ist das nicht genau das, was Männern und ihrem Patriarchat vorgehalten wird?
Eine neue Apartheid nimmt Formen an. Diesmal schauen aber nicht alle weg. Diesmal applaudieren viele laut und streuen Geld und Rosen. Nun gut, das war auch "damals" schon so. Nur diesmal erinnern wir uns später daran. Daran, wer mitgemacht hat, wer weggeschaut hat, und wer seine Stimme dagegen erhoben hat.
PS:
Es wäre interessant nachzufragen, wie große der Männeranteil am Bau der Siedlung und des Hotels waren. Glauben Sie, dass es in diesen Zeiten der "Gleichberechtigung" überhaupt möglich wäre, ein Hotel oder gar eine Siedlung nicht nur ausschließlich von Frauen bewohnen, sondern auch ausschließlich von Frauen bauen zu lassen? Wie viele Bauarbeiterinnen, Kran- und Baggerfahrer, Elektrikerinnen, Installateurinnen usw. kennen Sie denn?
Update 25.6.2009
Der Kampf gegen Windmühlen hat sich gelohnt: gestern hat sich, auf mehrfache Beschwerden von mir (und anderer betroffener Männer), endlich die Gleichbehandlungsstelle der Gemeinde Wien eingeschaltet: "Die im Gesetz zur Bekämpfung von Diskriminierungen (Wr. Antidiskriminierungsgesetz, dzt. LGBl. für Wien 35/2004 idF LGBl. für Wien 13/2008) festgelegten Bestimmungen, insbesondere jene des § 2 ("Verbot der Diskriminierung") leg. cit., sind, in der jeweils geltenden Fassung, einzuhalten." wird in diesem Brief klargestellt. Und weiter: "Für die Warteliste gibt es auch weiterhin keine geschlechtsspezifischen Einschränkungen... Außerdem ist dafür Sorge zu tragen, dass bei Abschluss von Mietverträgen für in Lebensgemeinschaft lebende Personen selbige auf beide Partner ausgefertigt werden."
Danke an die Männerpartei für Ihren Bericht darüber.
Update Ende
Update 29.10.2009
Das Urteil der Gleichbehandlungsstelle sollte nicht lange währen: Männer zu verwehren, dass sie Mietverträge in von öffentlicher Hand mitfinanzierten Wohnprojekten bekommen, ist "verhältnismäßig", wenn es nur wenige Wohnungen betrifft. Sagt das Bundeskanzleramt. Der Pan nennt das weiter Apartheid und ist wirklich traurig, dass SPÖ und GPA derartige Projekte gutheißen.
Update Ende
Montag, 5. Oktober 2009
Frauen gehören nicht ins Gefängnis - oder zumindest sollten sie dort mit ihren Kindern leben dürfen
Feministinnen und die Times finden, Frauen sollten nur in Ausnahmefällen bei Straftaten ins Gefängnis. Gefängnisse speziell für Frauen sollen geschlossen werden und Frauen sollen ihre Strafen in kleinen beaufsichtigen familiären Wohngemeinschaften mitten in Großstädten gemeinsamen mit ihren Kindern "verbüßen". Sie bräuchten Behandlung, keine Strafe.
Denn Gefängnisse sind für Frauen einfach nicht gut. Die Rückfallquote ist hoch. Frauen verüben in Gefängnissen an sich und anderen Gewalt. Und werden drogensüchtig. Denn Frauen sind sehr sensibel. Außerdem sind Frauen generell hochwertiger und kein Mitglied der kriminellen Kaste. Sie sind gesetzestreu und Gefängnisse sind einfach keine Orte, an denen Frauen eine geeignete Behandlung erfahren.
Gefängnisse und Strafen sind für Männer.
Dieser Wunsch wurde von fast allen Parteien unterstützt und wäre fast Wirklichkeit geworden, hätte die Regierung ihn nicht im letzten Moment aufgehalten. Für die Verhinderung dieser Reform gab es mediale Schelte. Vor allem von der Times.
Deutschland, März 2008
Schon im März 2008 bekannte ein pensionierter deutscher Richter freimütig, dass Frauen für die selben Vergehen geringere Strafen bekommen als Männer: "Ein Frauenrabatt ist gerechtfertigt, weil es Frauen im Leben schwerer haben und Strafen deshalb bei ihnen härter wirken."
Update 5.10.2009
In Bayern hat sich in den letzten 17 Jahren die Zahl der inhaftierten Frauen verdoppelt. Grund zur Besorgnis? Nein, meint der Freistaat: wir bauen lieben ein Gefängnis, in der kriminelle Frauen mit ihren Kindern zusammen sein können. Das Gefängnis bekommt auch keine Mauer und innen ist es schön bunt. Warum so etwas nicht auch für kriminell gewordene alleinerziehende Väter gebaut wird? Weil sie Männer sind. So ist das heutzutage mit der Gleichberechtigung: selbst eine kriminelle Frau hat mehr Rechte und Freiheiten als ein krimineller Mann.
Update Ende
Samstag, 22. August 2009
Sextourismus, Vergewaltigung, Pädophelie, Menschenhandel - eine Domäne der Männer?
An wen denken Sie bei den Worten "Sextourismus", "Vergewaltigung", "Pädophilie" und "Menschenhandel"?
Denken Sie an die Opfer? Wenn ja, sehen sie Mädchen vor sich?
Denken Sie an die Täter? Wenn ja, sehen sie Männer vor sich?
Nur wenige sehen Frauen als Täterinnen und Buben als Opfer. Glauben Sie etwa, Frauen machen so etwas nicht und Buben sind nie Opfer von Frauen? Sie sollten wissen, dass es ganz und gar nicht so ist.
Sextourismus
Der Sextourismus zwischen Männern und Frauen unterscheidet sich durchaus. Während Männer offen eingestehen, dass sie für kurze Zeit Sex gegen Geld wollen, kaschieren Frauen diesen Wunsch oft (aber nicht immer, das werden wir weiter unten sehen). So wird dann aus dem jamaikanischen Gigolo schnell ein feuriger Liebhaber konstruiert. Geld wechselt wohl die Besitzer, aber nicht so direkt wie bei Männern und Prostituierten. Frauen bezahlen Restaurantbesuche, Autos und Geschäftseröffnungen.
Wenn ein Mann sich in Thailand eine Prostituierte für den Urlaub als Freundin engagiert, dann ist er ein Schwein. Wenn eine ältere Frau sich in ihren Jamaika-Urlaub einen meist jüngeren "Liebhaber" nimmt und ihm dann finanziell unter die Arme greift, wird das Urlaubsflirt genannt. Der Unterschied liegt nur darin, dass die Thailänderin sicher weiß, wie viel sie für ihre Dienste bekommt. Der junge Jamaikaner kann nur hoffen, dass sich die Frau als spendabel erweist.
Frauen, die in die Türkei reisen, können auch direkt einen Gigolo mitbuchen. Das geht ganz einfach, denn "...es gibt spezialisierte Seiten im Internet, da kann „Frau“ Kontakt aufnehmen, und Bilder vom Fesselspiel bis zum zärtlichen Kuss genießen."
Lesen Sie den Artikel dazu aber wirklich genau. Wie oft haben Sie von einsamen Herzen und ein wenig Wärme und Nähe gelesen, wenn es sich um Männer als Kunden handelt? Haben Sie jemals an "Urlaubsflirt" und "Einsamkeit" gedacht, wenn sie an Sextouristen gedacht haben? Warum schreibt und spricht man also so bei Frauen darüber? Anscheinend kann nicht sein, was nicht sein darf und so müssen Männer die ausbeuterischen Schweine bleiben, die Frauen als Ware ansehen, während Frauen sich nur etwas Nähe gönnen. Glauben Sie im Ernst, dass Frauen, die sich einen Gigolo nehmen, mehr für ihn empfinden als Männer, die sich eine Prostituierte nehmen? Oder dass Männer weniger für ihren "Urlaubsflirt" empfinden als Frauen? Dann sehen Sie sich doch einmal diesen Dokumentarfilm (Love me long time) über Sextourimus in Thailand an.
Update 19.5.2009
Die schweizer Sonntagszeitung schreibt über "liebeshungrige Schweizerinnen" in Djerba:
"Unschuldige Europäerinnen als Opfer sexbesessener Araber? So einfach ist es nicht. Djerba, die südlich gelegene Insel Tunesiens, ist beliebtes Terrain liebeshungriger Schweizerinnen. Selbstverständlich würde keine von Sextourismus reden, lieber von Romantik, von Leidenschaft, davon, umschwärmt, begehrt, auf Händen getragen zu werden. Von einem schönen jungen Mann. Kein Sex gegen Bares. Sie lädt ihn zum Essen ein, schenkt ihm ein neues Handy, um in Kontakt zu bleiben, schickt ihm später vielleicht einen Laptop, um Bilder auszutauschen. Der Tunesier verspricht sich von einer Liaison mit einer Ausländerin - neben Sex und finanzieller Unterstützung - oft auch eine bessere Zukunft in einem fremden Land."
Update Ende
Sextourismus von Frauen ist keine Randerscheinung, sondern gut organisiert. Die Sache ist aber durchaus weit organisierter und abgrundtiefer, als man annehmen möchte.
Sextourismus mit minderjährigen Knaben
Manchmal haben Frauen einfach Lust auf etwas Exotisches und Wildes und jung soll der Liebhaber dann auch sein. In Kenia können Frauen, vorzugsweise 50 Jahre und älter, einen minderjährigen jungfräulichen Stammeskrieger mieten. Für Sex. Die Armut der jungen Männer wird beinhart ausgenutzt und so manche Frau nimmt sich den wesentlich jüngeren Liebhaber, wenn er alt genug ist, mit nach Hause. Oder aber, sie zieht nach Kenia und kann so schnell Abwechslung bekommen. Ein regelrechter Heiratsmarkt ist in Kenia auf diese Art und Weise entstanden, sehr ähnlich dem Heiratsmarkt mit osteuropäischen und asiatischen Frauen.
Update 21.8.2009
Auch in Gambia boomt der Sextourismus älterer Frauen mit -immer öfter- minderjährigen Knaben. Interessant dabei: sehr viele Frauen kommen aus den Niederlanden, eines der Länder, in der Feminismus weit größeren Einzug ins Leben gefunden hat als bei uns. Und der Schutz vor HIV wird auch nicht grade groß geschrieben, wie eine Frau im Interview zugibt.
Update Ende
Prostitution minderjähriger Knaben
Eine Studie in Kanada ergab, dass 79% der Straßenjungen in Kanada von Frauen sexuell ausgebeutet werden. Es wurde dabei auch festgestellt, dass Frauen zielstrebig einschlägige Clubs aufsuchen, die ihnen den Kontakt mit minderjährige Straßenjungen ermöglichen.
"Women seeking young men and boys offer transportation or other things and some go to nightclubs and bars where they can pick up under-age youth. And a certain percentage have been picked up by couples."
Doch weder die Prävention noch die Strafverfolgung ist darauf eingestellt, da Frauen als Täterinnen offensichtlich nicht in Frage zu kommen scheinen. Und das Schicksal von Knaben und jungen Männern liegt der Gesellschaft wie auch der Polizei nicht wirklich am Herzen.
"But the study found that young males were being preyed upon by sexual predators of both sexes, yet the social systems in place to deter and prevent sexual predation were only designed to help females and the criminal justice system wasn't concerned with what was happening to young males."
Eine weitgehend unbekannte Tatsache ist der häufige Leidensweg von lesbischen Frauen. Man geht derzeit davon aus, dass es in 30-40% aller lesbischen Beziehungen zu sexuellen Übergriffen bis zur Vergewaltigung kommt. Dieses Phänomen, das wohl kaum mehr durch patriarchalische Strukturen oder der angeblich nur dem Manne innewohnenden Aggressivität erklärt werden kann, wird nämlich gerne von Feministinnen und Lesben (die beide Aspekte ja oft in einer Person vereinen) unter den Tisch gekehrt. Oder haben Sie auch nur ein einziges mal bisher davon gehört? Gibt es in Ihrer Stadt Plakate, die Frauen als Täterinnen darstellen ("für" Männer gibt es das regelmäßig, besonders in Wahlkampfzeiten)? Sind Ihnen Frauennotrufe bekannt, sie sich auf von Frauen ausgeübte Gewalt spezialisieren? Hätten Sie Angst, wenn eine Freundin von Ihnen eine lesbische Beziehung eingeht? Oder sehen sie sanfte und liebevolle Wesen vor sich, die sich oftmals von harten brutalen Männern abwenden um nun auf diese Art ihr Glück zu finden? Dann vergessen Sie bitte schnell diese Klischees und denken sie ab jetzt bitte daran, dass es in weit mehr lesbischen Beziehungen zu sexueller Gewalt kommt, als in Beziehungen zwischen Mann und Frau!
Glauben Sie nicht? Dann sehen Sie sich doch diesen Dokumentarfilm (She stole my voice) an. Und lassen Sie mich dazu von eben dieser Seite folgendes zitieren: “Society views male sexual organs as penetrating and destructive, and female sexual organs as receptive and nourishing, respectively. With the right context, female sexual organs can be just as destructive, or even more destructive, than male sexual organs.”
Sollte Ihnen das nicht genug Beweis sein, dass lesen Sie doch diese Bücher, geschrieben von Frauen:
- Michi Ebner u.a.: Entscheidend Einschneidend
- Lori B. Girshick: Woman-to-Woman Sexual Violence: Does She Call it Rape?
- Ellyn Kaschak: Intimate Betrayal. Domestic Violence in Lesbian Relationships
- Janice L. Ristock: No More Secrets. Violence in Lesbian Relationships
- Constance Ohms: Mehr als das Herz gebrochen. Gewalt in lesbischen Beziehungen
Kommt es Ihnen nun auch seltsam vor, dass eine derartig große Anzahl von Feministinnen lesbisch ist? Und dass gerade diese immer wieder das Stereotyp vom aggressiven vergewaltigenden Manne herunterbeten?
Update 19.5.2009
Vergewaltigung von Frauen auf Befehl von Frauen
Am 21.Jänner 2009 wurde Samira Jassam verhaftet. Samira Jassam (* um 1958) ist eine irakische Frau, die beschuldigt wird, mindestens 80 Selbstmordattentäterinnen rekrutiert zu haben, indem sie deren Vergewaltigung anordnete.
Wikipedia schreibt dazu: "Die Frauen wurden zunächst in einen Hinterhalt gelockt, wo sie vergewaltigt wurden. Dann überzeugte Jassam die Opfer, als Märtyrerinnen für Allah zu sterben, um der Schande und Bestrafung zu entgehen. Vergewaltigungsopfer gelten im Islam und so auch im Irak als eine Schande für die Familie und werden verstoßen und in der Gesellschaft gemieden. Durch die Selbstmordattentate sollten die Frauen die Möglichkeit erhalten, sich moralisch zu rehabilitieren. Jassam bereitete die Frauen auf ihr Märtyrerdasein vor. Sodann wurden die Frauen dann an Terroristen weitergegeben, die sie mit Sprengstoffen ausrüsteten und als lebende Bomben an das Anschlagsziel brachten. Häufig werden Frauen an Kontrollpunkten nicht körperlich durchsucht. Es ist für sie dadurch einfacher, Sprengstoff unter ihrer traditionellen Kleidung zu verstecken.
“Wir haben Samira Jassim, die auch als ‘Um al-Mumenin’ (Mutter der Gläubigen) bekannt ist verhaftet, weil sie für die Rekrutierung von mindestens 80 Frauen verantwortlich ist. Sie hat sich zu ihren Taten bekannt und die Verantwortung für 28 Terroranschläge übernommen,” sagt Generalmajor Qassim Atta."
Update Ende
Vergewaltigung von Männern und Knaben durch Frauen
Nun geht es aber ans Eingemachten. Denn spätestens jetzt werden Sie stutzig. Wie soll denn das gehen? Ein kräftiger Kerl von einer armen schwachen Frau vergewaltigt? Und selbst wenn sie kräftig und er schwach ist, dann kann das doch nicht sein, denn da spielt die Natur nicht mit. Denn nur wenn mann auch wirklich will, dann spielt sein bestes Stück mit. Also Vergewaltigung durch Frauen, das erscheint höchst dubios.
Und genau dieses Bild zeigt klar, in welchen absurden Zeiten wir leben. Wir trauen Männer alles zu, wissen aber nicht mal über so profane Dinge Bescheid, wie eine Erektion beim Manne zustande kommt bzw. was Frauen alles unternehmen, um sie zu erreichen. Frauen können Männer vergewaltigen! Auf vielfältige Art und Weise. Und es nicht anders als bei Frauen!
Berichte von Opfern
Es gibt ja durchaus auch Feministinnen, die wirklich noch für Gleichberechtigung eintreten. Wendy McElroy ist eine dieser freundlichen Damen und sie hat auch einen Bericht über eine Vergewaltigung durch eine Frau veröffentlicht. Was sagen Sie zu den psychischen Nachwirkungen? Gestehen Sie diese einem Mann genauso zu wie einer Frau? Wirklich?
Auch Football-Spieler können Opfer werden
Drei Football-Spieler wurden entführt und mit gezogener Waffe zu Sex mit zwei Frauen gezwungen. Wäre Ihnen das bis zu diesem Artikel möglich erschienen?
Ein Soldat wurde gefesselt und mit einem Vibrator vergewaltigt
Unter einem freundlichen Vorwand lockte die Ex-Freundin einen Soldaten in ihre Wohnung. Was sich dort dann ereignet hat, erinnert an düstere Horrorfilme.
Tramper in Südafrika durch 3 Frauen vergewaltigt
Mit vorgehaltener Waffe wurde ein Tramper zum Sex durch drei Frauen gezwungen.
Vergewaltigung durch Frauen bisher straffrei in Israel
In Israel wurde vor einiger Zeit darüber debattiert, dass Frauen nun auch wegen Vergewaltigung angeklagt werden können. Auslöser war ein Fall, in dem eine Mutter ihre beiden Söhne, 8 und 11 Jahre, zu sexuellem Verkehr mit ihr gezwungen hatte. Auch davor hatte es schon Fälle gegeben, zum Beispiel wurde ein Fall bekannt, in der einen Lehrerin einen Schüler zu Sex gezwungen hatte. Sie wurde nicht verurteilt, da es kein Gesetz dafür gab und der Gesetzgeber keinen Handlungsbedarf sah. Die Haaretz berichtet im Juli 2008 über all dies.
Juli 2008, Südafrika: 30% aller 18jährigen Männer durch Frauen vergewaltigt
Lesen Sie diese Studie. Auch die kanadische "Gazette" hat darüber berichtet:
"Some 9% (weighted value based on 13915/127097) of male respondents aged 11–19 years reported forced sex in the last year. Of those aged 18 years at the time of the survey, 44% (weighted value of 5385/11450) said they had been forced to have sex in their lives and 50% reported consensual sex. Perpetrators were most frequently an adult not from their own family, followed closely in frequency by other schoolchildren. Some 32% said the perpetrator was male, 41% said she was female and 27% said they had been forced to have sex by both male and female perpetrators. Male abuse of schoolboys was more common in rural areas while female perpetration was more an urban phenomenon."
Anders gesagt:
Von den 18-jährigen jungen Männern wurden also 44% schon mindestens einmal vergewaltigt.
41% davon nur von Frauen, 32% nur von Männern und 27% von Frauen und Männer. Von allen 18 Jährigen wurden also 18% nur von Frauen, 12% von beiden Geschlechtern und 14% nur von Männern vergewaltigt.
Es soll hier nicht verschwiegen werden, dass insgesamt 26% der 18 jährigen Männer von Männer vergewaltigt wurden. Aber 30% von Frauen? Hätten Sie sich das gedacht? Seien Sie ehrlich: passt das in ihr Weltbild? Sollten sie dieses nicht schleunigst korrigieren?
Vielleicht hilft Ihnen noch diese kleine Studie aus dem Jahre 2003. Ergebnis: 25% aller 18 jährigen und 30% aller 22 jährigen Männer waren Opfer zumindest einer sexuellen Gewalttätigkeit durch Frauen.
2007, Indien: 11% aller Burschen Opfer von sexueller Gewalt durch Mädchen
15% aller Burschen (15-19 Jahre alt) und 3% aller Mädchen dieser Studie haben angegeben, Opfer von sexueller Gewalt geworden zu sein. Besonders Knaben mit weiblichen Freunden haben von erzwungenen Beziehungen gesprochen. 72% dieser Knaben wurden Opfer von ihren weiblichen Freunden (=11% gesamt).
Das offene Unverständnis der Gesellschaft wird hier auch zitiert: “If same age children are touching or having sex, then it is surprising that a 16-year-old girl will like it and a 16-year boy will not. The boy may be reluctant but it sounds culturally inappropriate to say he was forced into it by a female friend of the same age."
Deutschland: 1,4 Millionen Buben von Frauen missbraucht
Und wie sieht es bei uns ums Eck aus? Darüber kann man hier nachlesen.
"Wenn es um sexuellen Missbrauch geht, erscheinen Frauen immer als Opfer männlicher Aggression. Tatsächlich missbrauchen erschreckend viele Mütter und andere enge Vertraute kleine Jungen. Zahlreiche Studien zeigen: Der Anteil weiblicher Täterinnen liegt bei 20 bis 35 Prozent. Insgesamt werden demnach bis zu 1,4 Millionen männliche Deutsche als Kinder von einer Frau sexuell missbraucht. Für die meisten Psychologen und Sozialarbeiter ist das Thema ein genauso großes Tabu wie für den Laien auf der Straße. "
Und wie behandelt man nun weibliche Sextäterinnen?
Die Seattle Times gibt hier 20007 guten Aufschluss;
"Men are demonized, women are diagnosed. Men are beasts, but women are troubled or mentally ill," said media scholar Matthew Felling in an interview with Fox News. In fact, accounts of women sexual offenders are often more titillating than harsh. Felling calls the news coverage of young, attractive teachers involved with their students "part crime drama, part Penthouse letter."
Auch die News Tribune sieht das ähnlich:
"A New Jersey Superior Court Judge shocked observers during the sentencing hearing of a 43-year-old female teacher who had pleaded guilty to second-degree sexual assault with a 13-year-old boy many times over a six-month period. The judge, who gave the offender probation rather than three years in prison, opined: “So I really don’t see the harm that was done here ... I don’t see anything here that shows that this young man has been psychologically damaged by her actions. And don’t forget, this was mutual consent. Now certainly under the law, he is too young to legally consent, but that’s what the law says. Some of the legislators should remember when they were that age. Maybe these ages have to be changed a little bit.”
Die Autorin des Artikels hat noch weitere 30 Fälle verfolgt. Das Ergebenis können Sie sich wohl denken, aber lesen Sie es besser nach.
Update 20.9.2008
Express.de kommentiert eine versuchte Vergewaltigung eines gefesselten Mannes durch eine Frau so: "Schwupps, war die Hose unten und die Action ging los".
Genaueres können Sie hier nachlesen. Überlegen Sie sich bitte ehrlich, was passieren würde, wenn jemand derartiges über die Vergewaltigung einer Frau schreiben würde.
Update 20.9.2008 Ende
Update 26.2.2009
Menschenhandel
Wenn von Menschenhandel die Rede ist, dann formiert sich ein Bild in unserem Kopf: ausgebeutete Frauen werden von Männer zwangsprostituiert. Das passiert auch tatsächlich und ist abscheulich. Allerdings spielen Frauen als Täterinnen eine weit größere Rolle als gedacht.
Ein aktueller UNO-Bericht aus den Jahren 2007/2008, durchgeführt in 155 Ländern hat ergeben: >>"Between 65% and 75% of offenders are women," said UNODC regional representative Jonathan Lucas. In countries that participated in the study, 30% more women than men were convicted for trafficking. "Women play an important role, more than men and boys," said Lucas. "Females remain the highest of trafficked individuals worldwide," said UNODC national project co-ordinator for trafficking Johan Kruger.<< size="1">Update 26.2.2009 Ende
An wen denken Sie nun bei den Worten "Sextourismus", "Vergewaltigung", "Menschenhandel" und "Pädophilie"? Sehen Sie nun auch Männer als Opfer? Und Frauen als Täter? Wirklich? Kann ein Artikel, auch wenn er auf Fakten -statt auf billiger Polemik- beruht, ihre bisherige Erziehung durch Staat und Medien wirklich nachhaltig ändern?
Denken Sie daran, wenn wieder ein Frauenhaus oder ein Frauennotruf, natürlich bezahlt von öffentlicher Hand, eröffnet wird. Und dann schlagen Sie doch bitte nach, wie viele Männerhäuser und Männernotrufe es in Ihrer Nähe gibt. Viel Glück.
Samstag, 8. August 2009
Die Zensur des Internet - warum man dagegen sein sollte
Zensur passiert nicht "von oben", sondern im eigenen Kopf. Den muss man aber auch gebrauchen wollen, vor allem dann, wenn Totschlag-"Argumente" wie "gegen Kinderpornographie" missbraucht werden. Warum nicht auch gleich gegen alle Seiten über Drogen? Über Glücksspiel? Über "Killerspiele"? Über Satanismus? Und gleich danach gegen Bands wie Marylin Manson, der ja gerne mit beiden Themen (völlig falsch) in Verbindung gebracht wird? Warum nicht Seiten über Scientology sperren? Und über den Islam, der uns ja terroristsch unterwandert?
Man sieht, wohin das führt. Nur zu einem nicht: das jemand, der sich 30 Sekunden Zeit nimmt, eine der zensurierten Seiten nicht zu Gesicht bekommt. Dafür werden Menschen des Besitzes der Kinderpornographie verurteilt, weil sie sich einen pornographischen Zeichentrickfilm mit den Simpsons-Figuren angesehen haben. Oder 15 jährige Mädchen werden mit 7jährigen Haftstrafen bedroht, weil sie sich gegenseitig im Bikini fotografiert haben.
Männerrechtler ist der Missbrauch von Totschlagargumente ja eigentlich bekannt, aber bei der Debatte um Internetzensur aufgrund Kinderpornographie setzen die Hirne genau so aus, wie wenn Alice Schwarzer über den Frauenhass des Amokläufers von Winnenden fabuliert und Journalisten aller Coloeur diesen Unsinn trotz besserem Wissen nachplappern.
Da reagiert der Pan. Pan-isch. Wie es eben seine Art ist.
Update 16.6.2009
Die SPD schaut nicht zu: "Wir kämpfen auf internationaler Ebene gegen die Zensur des Internets und wollen sie auch nicht in Deutschland", heißt es in eínem Beschluß des SPD- Parteivorstandes. Und weiters: Es könne nicht Aufgabe des Gesetzgebers sein, illegale Verträge des Familienministeriums und einiger Provider nachträglich zu legalisieren. Vor allem wenn die Gefahr sich abzeichne, dass das entsprechende Gesetz "selbst wiederum verfassungswidrig wäre".
Soweit dazu, dass nur Kinderschänder gegen diese Art der Zensur sind. Manche durchschauen Totschlagargumente sehr wohl, wenn sie nur dazu dienen, ganz andere Dinge durchzusetzen als man zuerst glauben möchte. Schön, dass das Denken nicht so einfach dem Zuschauen weicht.
Update Ende
Update 20.6.2009
Kaum ist das Gesetz (entschärft) angenommen, werden neue Dinge gesucht, die man zensieren kann. Dazu meint der Spiegel: "Einzig und allein zur Bekämpfung von Kinderpornografie sei das Zugangserschwerungsgesetz gemeint, beteuerten Regierungsvertreter noch in der Debatte vor der Abstimmung. Wenige Stunden später preschte ein CDU-Abgeordneter vor: Eine Ausweitung auf sogenannte Killerspiele werde "ernsthaft geprüft"."
Man darf gespannt sein, wie das weitergeht. Eines wird dieses Gesetz auf keinen Fall verhindern: Kinderpornographie. Dafür gibt es natürlich bereits zahlreiche Mittel, aber es wird schärfer gegen die Einfuhr von "Killerspielen" vorgegangen als gegen Kinderpornigraphie. Dafür wurde die durch die Verfassung geschützte Trennung von Judikative, Exekutive und Legislative aufgehoben. Ein Angriff auf die Demokratie, verpackt in das Leid von Kindern.
Update Ende
Update 8.8.2009
Eine sehr gute Zusammenfassung der neuesten Entwicklungen bietet die Netzzeitung. Nun werden wieder neu Dinge "geprüft", die man zensurieren möchte. Zum Beispiel Seiten mit antisemitischem Inhalt. Doch wer entscheidet, was nun antisemitisch ist und was berechtigte Kritik an Israel? Das vernichtende Fazit der Netzzeitung: Frau von der Leyen ist demokratiegefährdender als die NPD. Besonders pervers: die Parteien haben bereits eigene Server in Betrieb, die die Zensur umgehen. Und die öffentlich zugänglich sind.
Es geht nicht um den Kampf gegen Kinderpornographie. Es geht darum, das Internet von allen kritischen Stimmen zu säubern, die auf Hintergründe in Themen wie Politik, Krieg in Afghanistan, 9/11, NATO, Gentechnik usw. hinweisen, die von Politik und Medien absichtlich völlig ignoriert werden. Kinderpornographie und Killerspiele waren nur Türöffner, die am konservativen Stammtisch zum reflexartigen Kopfnicken führten. Das Thema Antisemitismus versucht nun auch andere Schichten zu erreichen. Eine deutsche Regierung im Kampf gegen Demokratie und Grundrecht.
Update Ende
Freitag, 24. Juli 2009
Neueste Erkenntnis: Frauen kann man wie Hunde trainieren!
Er liebt seine Ehefrau. Sie ist belesen, schreibt gern Tagebuch, hat einen Sinn für Romantik und sie sieht aus wie ein Pin Up. Aber sie vergißt Dinge, ist unachtsam, kann nicht einparken, rasiert nicht oft genug ihre Beine, verstopft den PC mit Bildern von Babys und hängt gerne stundenlang am Telefon, während er im Haus etwas repariert. Kleine, aber bedeutsame Störungen, welche das Glück trüben. Der Paartherapeut hat kein Rezept. Dann die Offenbarung beim Zusehen von Trainern, die Hunden, Elefanten und Delfinen beibringen, was diese nicht aus freien Stücken tun.
Zuhause setzt er bei seinem "Pin Up" um, was er als Grundprinzip der Tierausbildung erfahren hatte: kleine Belohnungen für angenehmes Verhalten, Ignorieren von Verhalten, das er nicht mag.
"Ich wandte an, was Trainer als "Annäherungen" bezeichneten: die Belohnung von kleinen Schritten, die zu einem völlig neuen Verhalten führen: Man kann von einer Schimpansin nicht erwarten, dass sie in einer Trainingsstunde lernt, sich auf Kommando umzudrehen, wie man es von einer Ehefrau nicht erwarten kann, dass sie damit anfängt, auch mal was im Haushalt zu tun, wenn man sie ein einziges Mal dafür lobt, dass sie einmal für beide gekocht hat."
A. Sutherland, der Autor des Artikels, der tagelang die-Liste der meist gemailten Artikel der New York Times anführte, hörte nicht auf damit, seiner Frau für jedes mal Kochen, zu loben. Jede kleine gute Tat wurde belohnt. Weitere Lektionen folgten:
"Ein Delfin-Trainer zeigte mir, was es mit dem "Least Reinforcing Syndrom (L.R.S.)" auf sich hat. Wenn ein Delfinweibchen etwas Falsches macht, dann reagiert der Trainer nicht. Er bleibt für einige Augenblicke stehen, sorgfältig darauf bedacht, dass er den Delfin nicht anschaut, dann arbeitet er weiter. Der Gedanke dahinter ist, dass jede Reaktion, sei sie positiv oder negativ, ein Verhalten bestärkt. Wenn ein Verhalten keine Reaktion auslöst, wird es normalerweise aufgegeben."
Seit das Verhalten der Gattin nach den selben Regeln gesteuert wird, die auch bei Delfinweibchen "Flippsi" zur Anwendung gebracht wurden, hat A. Sutherland Grund zur Freude. Die Übertragung funktioniert: Die Frau quatscht nicht mehr stundenlang mit Freundinnen am Telefon, sondern nimmt dankbar die im Wohnzimmer platzierten kleinen Rätselhefte an, apportiert Lebensmittel peu à peu angespornt von sich steigernden Belohnungen in die Küche etc.. Ausbrüche von schlechter Laune werden vom Ehemann ignoriert.
Sutherlands Anwendung der kleinen Delfinschule auf die Modellgattin zuhause ist nicht die erste Geschichte dieser Art. Im Forum der "Hundefreunde Community Yorkie-rg.net" diskutierte man schon vor einem Jahr über ähnliche Anwendungen - "Frau = Hund" - , die von dem amerikanischen Eheberater, M. W. Davis stammen.
Dessen Tipps, die aus dem Hundetraining stammen, lesen sich wie die Vorlage zu Sutherlands Delfinschule für Ehefrauen:
Erwünschte Verhaltensweisen verstärkt fordern.
Leistung belohnen und loben und zwar sofort nach Ausführung.
Selbst die kleinsten Fortschritte anerkennen.
Das Ziel immer fest im Auge behalten.
Falsches Verhalten ignorieren.
Auch bei Zurechtweisungen fair bleiben. Strafen dürfen nicht zu hart ausfallen.
Gehorsam verlangen und zwar prompt, denn zu häufige wiederholte Wünsche werden wirkungslos.
Doch auch M. W. Davis Buch "Jetzt ändere ich meine Frau", hat einen Vorläufer, allerdings im Fiktion-Genre, einen Roman, verfasst vom amerikanischen Autor W. Wolfe, der bereits 1966 in Deutschland unter dem Titel: "Abendessen gibts zu Hause" (Untertitel: Wie man seine Ehefrau erzieht) erschien, darin dressiert ein frisch verheirateter Mann seine Frau nach dem Ratschlag seines französischen und sehr lebensklugen Vaters:
Wenn du eine wirklich gute Ehe führen willst, behandle sie wie einen Hund und zwar nach dem kleinen Ratgeber - wie man des Menschen besten Freund erzieht
Natürlich fehlt in all den Geschichtchen die Pointe nicht, dass die Frauen ihrerseits das Spiel umdrehen können. Am Ende werden sie dann aber doch wieder hinter den Ohren gekrault und sind recht zufrieden dabei.
Bleibt die Frage, ob die Zeiten, als die Frau noch eine unerziehbare dumme Sau war, jetzt wirklich vorbei sind.
Nun, werte Leserschaft...stört Sie etwas an diesem Artikel? Ist er Ihnen zu sexistisch und menschenverachtend, dabei in keiner Weise ironisch? Na dann lesen Sie ihn doch mal im Original.
Mittwoch, 15. Juli 2009
Frauen verdienen weniger als Männer?
Männer verdienen um 20%, nein 30% mehr als Frauen. Diese Mär, anders kann man es nicht bezeichnen, wird seit Jahren strapaziert. Und selbst gebildete Bürger zitieren aus diversen Magazinen ohne zu wissen, welchem Schwindel sie da eigentlich aufsitzen.
Bei einem Vergleich des Lohnen geht wohl jeder von der Prämisse "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" aus. Und das sollte selbstverständlich sein. In all den Firmen, für die ich bisher tätig war, und bei ausnahmslos allen Frauen in meinen Bekanntenkreis, ist das auch so. Glauben Sie nicht, weil das Magazin oder die Studie "xy" etwas anderes veröffentlicht hat?
Dann gehen wir einen Schritt weiter: was bedeutet "gleich" für Sie?
In so gut wie allen Studien bedeutet "gleich" nämlich eigentlich "anders" oder "weniger". Sehen wir uns das konkret an:
1. Gleicher Einsatz
Ein konkretes Beispiel liefert die aktuelle Ärztekrise in Irland. Diese entstand dadurch, dass zwar 70% aller neu graduierten Allgemeinärzte (GPs) Frauen sind, aber nur 29% davon Vollzeit arbeiten wollen. Ärztinnen arbeiten auch nicht gerne an Wochenenden, Feiertagen oder außerhalb der regulären Arbeitszeiten. Dazu sind nur 51% Ärztinnen bereit, gegenüber 84% Ärzten.
But a senior medical source described the study as "a severe wake-up call. Clearly we have got the balance wrong gender-wise. We must now rectify this because political correctness will not look after patients."
Auch Susan Pinker, kanadische Psychologin, hat sich damit auseinandergesetzt, warum Frauen trotz immer besserer Ausbildung schlechter zu verdienen scheinen: Frauen lehnen traditionelle männliche Erfolgsmodelle von sich aus ab. Etwa 60% lehnen Beförderungen ab oder nehmen einen schlechter bezahlten Job an, um beruflich ausgefüllter oder zeitlich flexibler zu sein. Und damit haben Männer nichts zu tun. Das englische Original findet man in der Times.
Fazit
Zusammengefasst kann man also feststellen, dass Frauen angenehmere Arbeitszeiten bevorzugen und weniger stressige Positionen ausfüllen wollen. Dafür gibt es nicht den gleichen Lohn. Von Diskriminierung aber keine Spur.
2. Gleiche Kreativität und Risikobereitschaft
Dass Frauen seltener hohe Posten einnehmen begründen Feministinnen damit, dass Männer sie nicht lassen. Aber warum werden so wenige Firmen von Frauen gegründet, obwohl es dafür weit mehr Förderungen gibt als für Männer? Und warum sind in der demokratischsten Plattform von allen, dem Internet, zwar Frauen in punkto (meist halbnackter) Selbstdarstellung den Männer weit voraus, aber in punkto Firmengründungen weit hinterher? Warum stecken Frauen selbst im Internet ihre Energie fast zu 100% in Oberflächlichkeiten während Männer Firmen gründen und die bekanntesten Blogs schreiben?
Bettina Weiguny beantwortet uns, warum die Firmengründer und Ideenlieferanten des Internets zum größten Teil Männer sind. Und gibt diesen erstaunlicherweise nicht die Schuld, dass Frauen sich zwar im Web 2.0 gern präsentieren, aber kaum mitarbeiten. "Frauen, wir haben versagt!" lautet ihr Schlusswort.
Fazit
Das Internet gibt jedem die selben Möglichkeiten und Werkzeuge in die Hand. Doch im Internet gibt es eine Dominanz des Mannes. Aus gutem Grund, wenn man sich die diversen Inhalten auf Seiten von Frauen ansieht. Natürlich gibt es Ausnahmen. Aber Ausnahmen fallen nicht in "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit". Wenn, dann diskriminieren Frauen sich selbst im Internet, wenn sie vorzugsweise ihre Tagebücher und Photos im Netz präsentieren.
3. Gleiche Arbeit
Dazu gibt es nicht viel zu sagen. Wer ernsthaft fordert, dass Frauen für jegliche Arbeit mehr Lohn bekommen sollen, nur weil sie Frauen sind bzw. das Berufsfeld von Frauen dominiert wird, der hat das Wort "Genderwahn" damit mehr als legitimiert.
Und selbst bei gleicher Arbeit müssen Frauen oft weniger leisten als Männer. So wird "körperliche Schwerarbeit" dadurch definiert, dass Männer innerhalb von 8 Stunden 2000 Arbeitskalorien dabei verbrennen. Frauen dagegen nur 1400 Arbeitskalorieren. Männer leisten also um 42% mehr als Frauen als Schwerarbeiter. Ist das gleiche Arbeit? Vor allem für den Arbeitgeber?
Die österr. Polizei hat strenge Aufnahmekriterien. Für Frauen sind sie aber weniger streng als für Männer. Man vergleiche die Leistungsstufen und staune. Denn wie ist es zu erklären, dass Männer schneller laufen, schwimmen und mehr Liegestütze machen müssen als Frauen? Entweder es gibt eine Minimalvoraussetzung, die hoffentlich einen guten Grund hat, dann muss diese geschlechtsunabhängig erfüllt werden. Oder es gibt keine Voraussetzungen. Oder laufen Kriminelle in Österreich langsamer, wenn sie von einer Polizistin verfolgt werden?
Weiters arbeiten in 24 der 25 "Todesberufe" (Berufe mit enorm hohe Risiko) fast ausschließlich Männer und weit mehr Männer sterben an Folgen des Arbeitsalltages.
Update 2.3.2009
Auch Großbritannien widmet sich nun diesem Thema, nachdem Harriet Harman (Ministerin für Frauen und Gleichstellung) erklärte, dass Frauen nur aus Diskriminierung im Schnitt 22,6% weniger verdienen als Männer.
Der Telegraph kommt nach Analyse derselben Daten zur interessanten Feststellung:
"Then there are some other disparities, which are very hard to explain as the result of discrimination. Overall the hourly rate of pay is higher for men, but not when they work from 10-20 hours per week or from 20-30 hours per week, when on average women earn slightly more. If discrimination is the explanation, why would (male) employers discriminate against women who work more than 30 hours a week but not those who work fewer hours? Moreover, women who work part-time earn more than men in companies with 500 or more employees but less than men in companies with fewer then 25 employees. What must be going on in the minds of the discriminators?
The truth is that the vital difference is not between men and women but between women with dependent children and everyone else, whether male or female. The hourly rate of pay for women who are neither married nor cohabiting is slightly higher than for men in the same situation. For men and women who are married or cohabiting the hourly pay gap is 14.5% and the gap widens with the number of children. Women with one dependent child earn on average 12.3% less than men and with four or more dependent children 35.5% less."
Update Ende
Update 15.7.2009
Die Robert Boder schreibt in der Wiener Zeitung:
"74 Prozent der Steuerleistung der Erwerbstätigen werden durch Männer erwirtschaftet, 56 Prozent der daraus resultierenden Transferleistungen – ohne Kinderbetreuungsgeld – gehen an Frauen. Wie konnte es nach 40 Jahren Feminismus soweit kommen?
Nachdem Johanna Dohnal für die Aufhebung der Gesetze, die Frauen diskriminierten, gesorgt und den ungehinderten Zugang an jeden Arbeitsplatz ermöglicht hatte, hätten ihre Nachfolgerinnen den Mädchen den Wechsel in die besser bezahlten Berufe schmackhaft machen können. Taten sie aber nicht, sie erfanden die "diskriminierende" Einkommensschere. Gestützt auf Rechnungshofberichte, die – hätte man sie gelesen – allenfalls belegen, dass die Berufswahl später erheblichen Einfluss auf das Einkommen hat."
"Wie kann man von zwei Geschlechtern nur eines "gleichberechtigten"? Über vierzig Jahre haben die Frauen einen Geschlechtermonolog geführt und was ist das Ergebnis? Ein Wettbewerb um die maximale Opferrolle. Die "Einkommensschere" ist ein gutes Beispiel. Wer soll eigentlich ein Interesse daran haben, Frauen schlechter als Männer zu bezahlen? Die (oft weiblichen) Chefs ja nicht, die zahlen einfach so viel, wie sie aufgrund des Gesetzes und des Arbeitsmarktes müssen. Es gibt bei diesen Themen ein echtes Tabuthema: Die Eigenverantwortung der Frauen. Wer mehr verdienen will, muss eben auch Überstunden machen, bereit sein, Verantwortung zu übernehmen, unangenehme Aufgaben mit vollem Einsatz erledigen. Und vor allem: Oft verdient der mehr, der mehr verdienen muss. Frauen werden dann mehr Einsatz zeigen, wenn sie von ihrem eigenen Geld leben müssen. So lange Frauen damit rechnen können, dass ihnen die Opferrolle mehr verfügbares Einkommen bringt als persönlicher Einsatz, wird sich wenig ändern. Es ist Zeit für einen echten Geschlechterdialog. Dieser Artikel ist ein guter Anfang."
Update Ende
Fazit
Wenn frau sich einen Beruf aussucht, der interessanter, erholsamer und bedeutungsvoller ist als der von Männern, oder der ihnen mehr Zeit für Familie oder Selbstverwirklichung gibt, dann müssen sie auch mit der Konsequenz leben, dass sie dafür weniger bezahlt bekommen. Männer suchen nämlich Arbeit noch immer großteils danach aus, was sie einbringt. Und sind auch bereit, durch Überstunden, Kreativität und Einbußen ihrer Gesundheit Einsatz zu zeigen. Ob das wirklich gut ist, lasse ich dahingestellt. Aber jemand muss die Arbeit wohl erledigen, sonst geht es uns bald so wie den Iren und ihrem Ärztemangel. Oder können Sie sich Frauen als Arbeiterinnen auf Baustellen, in Bergwerken, auf Ölplattformen und anderen Berufen vorstellen, die das Fundament unserer Gesellschaft darstellen? Vielleicht sollte der Staat hier endlich zu Förderungsmaßnahmen greifen: Gleichberechtigung in allen Arbeitsbereichen, nicht nur in den Vorständen! Wie das wohl ankommen würde?
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit: Ich bin dafür!
Den gleichen Lohn haben wir schon, fehlt nur noch die gleiche Arbeit. Leider sind Frauen in der Regel nicht dazu bereit, die selbe dreckige, harte, lange und gefährliche Arbeit zu machen wie Männer. Darüber hat sich aber noch nie eine Gleichstellungsbeauftrage mockiert. Gleichstellung bedeutet eben heute leider etwas ganz anderes: Rosinen aus dem Kuchen picken. Für Frauen. Und nur für Frauen. Da biegt man durchaus auch Statisktiken so zurecht, dass sie genau das Gegenteil aussagen, als ihr Inhalt eigentlich vorgab.
Wer das gern auch als OECD Studie belegt haben möchte, der sollte hier weiterlesen.
Donnerstag, 25. Juni 2009
Stellungnahmen der offiziellen Stellen zum "Frauengerechten Wohnen" und wie es in der Praxis aussieht
SPÖ
"Von einer Diskriminierung von Männern kann nicht die Rede sein, wenn man einzelne frauenspezifische Wohnbauprojekte in der Stadt Wien fördert. Diese Projekte legen besonderen Wert auf Kindergärten, Arztpraxen und den Anschluss an das öffentliche Verkehrsnetz, weil diese für berufstätige Mütter und Alleinerzieherinnen besonders wichtig sind."
Der Pan hat nachgefragt:
Was genau habe Kindergärten, Arztpraxen usw. damit zu tun, dass Männer keinen Mietvertrag bekommen? Darauf wollte die SPÖ nicht mehr antworten.
GRÜNE
"Die soziale Lebenssituation gestaltet sich in vielen Bereichen für Männer und Frauen nach wie vor unterschiedlich, wobei ein wesentlicher Punkt des Unterschieds darin liegt, dass es nach wie vor die Frauen sind die Kinderbetreuung, Haus- und Pflegearbeit leisten. Eine partnerschaftliche Aufteilung der Haus- und Betreuungspflichten ist wünschenswert. Leider ist die österreichische Gesellschaft und Politik nach wie vor von traditionellem Rollendenken geprägt. Frauen leisten den Großteil der unbezahlten Arbeit, eine Folge daraus ist ein nicht existenzsicherndes Einkommen. Unterschiedliche soziale Rollen und Verortungen führen zu unterschiedlichen Bedürfnissen und Sichtweisen. Diese werden jedoch in der Planung nicht berücksichtig. Es ist unbestritten, dass der Öffentliche Raum, wie generell auch der Wohnbau nicht nach den Kriterien geplant und gebaut wurde und wird, wie das etwa eine Alleinerzieherin oder eine Pensionistin gerne hätte: Gemeinsame Räume haben, um sich gegenseitig unterstützen zu können (genereationenübergreifend), kurze Wege zu guter sozialer Infrastruktur zu haben, g´scheite und qualitative Spielplätze in nächster Nähe, eine gutes Sicherheitskonzept etc. sind nur einige Dinge, die bei gendersensibler Bauweise berücksichtigt werden müssen.
Mit dem Frauenwohnprojekt nehmen Frauen ihre Wohnbedürfnisse selbst in die Hand. Wer sonst als sie selbst weiß am besten, wie sie wohnen wollen. Das Ergebnis ist wunderbar. Viele Ideen sollten generell viel stärker im Wohnbau einfließen, weil sie für die meisten Menschen eine Verbesserung der Wohnsituation bringen würden. Die Tatsache, dass Öffentliche Mittel derzeit für Bauten ausgegeben werden, die niemand will oder braucht bzw. für Wohnungen, die an den Bedürfnissen der zukünftigen BewohnerInnen vorbeigehen, steht im dazu im krassen Gegensatz und ist unökonomisch. Es wäre wünschenswert, wenn die Mittel der Wohnbauförderung stärker an die Verwirklichung der Bedürfnisse der zukünftigen BewohnerInnen gekoppelt werden würden."
Soso, das Ergebnis ist "wunderbar".
Der Pan hat nachgefragt:
Was genau hat all das damit zu tun, dass Männer keinen Mietvertrag bekommen?
"Offenbar bin ich mit meinen Argumenten nicht durchgekommen bei Ihnen, denn ich habe erklärt, warum es gerechtfertigt ist, dass es ein Projekt unter vielen, vielen,vielen anderen gibt, dass ausschließlich für Frauen mietbar ist, weil es auch von Frauen für Frauen konzipiert wurde und weil Frauen mit ihren Bedürfnissen in der Regel diskriminiert werden und mit diesem Projekt einer bestehenden Diskriminierung entgegengewirkt werden soll."
Welcher bestehenden Diskriminierung wird hier entgegengewirkt? Bekommen Frauen neuerdings schwerer Wohnungen? Oder gibt es auch nur eine Wohnsiedlung in Wien oder Österreich, in der nur Männer Mietverträge bekommen (ausgenommen Klöster, Männerheime, Schulen usw.)?
Stimmt, bisher hat mich kein Argument überzeugt. Weiter in der Antwort:
"Aus meiner Sicht ist nicht jede Ungleichbehandlung eine Diskriminierung. Ich sehe hier eine sachlich gerechtfertigte Differenzierung. Es gibt auch Frauenvereine, die öffentlich subventioniert werden und Männer keinen Zugang zu Anstellungen und Funktionen haben. Gleichbehandlung sieht auch "positive Maßnahmen" zur Gleichstellung von Frauen und Männer vor. Es handelt sich bei der Förderung um ein legitimes Ziel, das mit angemessenen Mitteln verfolgt wird. Vielleicht fragen sie dazu direkt bei der Stadt Wien oder bei der Gleichbehandlungsanwaltschaft nach."
Weil es bereits Diskriminierung gibt (Frauenvereine, in denen Männer nicht arbeiten dürfen) ist erneute Diskriminierung also gerechtfertigt? Eine interessante Schlussfolgerung, vor allem wenn man Vereine mit dem Grundrecht Wohnen vergleicht. Aber "positive Maßnahmen" ist doch eine schöne Umschreibung für aktive Diskriminierung und Sexismus.
Der Pan hat deswegen nochmals nachgefragt:
Sehen Sie es nicht als Diskriminierung, dass Männer keinen Mietvertrag bekommen?
"Ich sehe das Frauenwohnprojekts ro*sa als Maßnahme gegen Diskriminierung und das tut offenbar auch die Stadt Wien und auch die gpa. Frauenförderung ist ein notwendiges Mittel zur Gleichheitsförderung. Wenn Sie sich diskriminiert fühlen durch das Frauenwohnprojekt, dann wenden sie sich bitte an die Gleichbehandlungsanwaltschaft."
Schließt man den gesamten männlichen Teil der Bevölkerung aus, dann ist das eine "Maßnahme gegen Diskriminierung". Diese Verdrehung des Sinnes nimmt ja orwellsche Maßstäbe an! Dann wende ich mich eben an die
Gleichbehandlungsanwaltschaft
"Die Gleichbehandlungsanwaltschaft ist zuständig für die Umsetzung des Gleichbehandlungsgesetzes, das für die Privatwirtschaft gilt. Ich übermittle Ihnen daher einen link, der sie zu der für Wien zuständigen Antidiskriminierungsstelle führt.
Update September 2008
Die Antidiskriminierungsstelle hat einige Wochen für eine Antwort benötigt, deren Inhalt war, dass die zuständige Dame leider auf Urlaub sei. Über zwei Monate später kam dann diese Antwort:
"Bezugnehmend auf Ihre E-Mail vom 9. Juli 2008 möchte ich Ihnen nach erfolgter Recherche Folgendes mitteilen:
Wie bereits mit Mail vom 6.8.2008 angekündigt, hat es Anfang September in gegenständlicher Angelegenheit eine Besprechung mit den in Betracht kommenden Personen bzw. Einrichtungen gegeben.
Hierzu ist nun Folgendes auszuführen: Bei dem in Rede stehenden Wohnprojekt handelt es sich um die Initiative einer Gruppe interessierter Frauen, welche im Juni 2003 den Verein "Frauenwohnprojekt (ro*sa) gründeten. In zahlreichen Arbeitsgruppen wurden die konkreten Wünsche und Vorstellungen zu diesem Bauprojekt konkretisiert. Als Bauträger für dieses Wohnprojekt konnte die Wohnbauvereinigung für Privatangestellte (GPA) gewonnen werden.
Auch wenn die Initiatorin des Projektes - Architektin Dipl. Ing.in Sabine Pollak - in einem Presseinterview bekannt gab, dass "Männer in der neunen Siedlung im 22. Bezirk willkommen sind, allerdings nur als Besucher oder Mitbewohner und Mietverträge ausschließlich an Frauen vergeben werden" verhält es sich in der Praxis wie folgt:
Zwei Drittel der Wohnungen werden über die GPA vergeben. Ein Drittel der Wohnungen wird im Zusammenhang mit der vorgesehenen Wohnbauförderung über das "Wohnservice Wien" der Stadt Wien vergeben.
Konkret bedeutet das, dass sich Wohnungssuchende für dieses Planungsprojekt (voraussichtlicher Baubeginn Ende 2008, voraussichtlicher Bezugstermin Herbst 2010 - Angaben vorbehaltlich möglicher Änderungen) unverbindlich anmelden können. Hierbei gibt es keine geschlechtsspezifischen Einschränkungen, was die Warteliste betrifft. Die Anmeldung ist weder bei der GPA noch beim Wohnservice Wien an das Geschlecht gebunden.
Unter den zahlreichen Anmeldungen für diese Projekt sind selbstverständlich auch Anmeldungen von Männern zu finden. Sobald die Wohnungen in den Vergabemodus kommen, werden die Kund/innen, die sich für das Planungsprojekt interessiert haben, nach Anmeldedatum gereiht und nach Abarbeiten der Voranmeldeliste berücksichtigt.
Auf die Wohnbauförderung angesprochen (unter Hinweis auf § 9 Wr. Antidiskriminierungsgesetz, welcher besagt, dass die Vergabe von Förderungen des Landes und der Gemeinde Wien nur unter nicht diskriminierenden Aspekten erfolgen darf) hat der Geschäftsführer der Wohnbauvereinigung für Privatangestellte bekannt gegeben, dass noch kein Ansuchen um Gewährung dieser eingebracht wurde. Ein solches Ansuchen kann erst nach Erhalt der zur Zeit noch ausständigen Baubewilligung (mit welcher jedoch in absehbarer Zeit zu rechen ist) gestellt werden.
Der noch zu stellende Antrag auf Gewährung von Wohnbauförderung wird jedoch nicht geschlechtsspezifisch beantragt werden, so Mag. Gehbauer von der GPA.
Im Hinblick auf das zuvor Ausgeführte kann somit davon ausgegangen werden, dass es sich bei der künftig zu vergebenden Wohnbauförderung um keine diskriminierende Förderungsmaßnahme handelt.
Der Geschäftsführer der GPA hat zugesagt, das noch zu stellende Ansuchen an die Magistratsabteilung 50 (Wohnbauförderung und Schlichtungsstelle für wohnrechtliche Angelegenheiten) auch der Stelle zur Bekämpfung von Diskriminierungen zukommen zu lassen. Diesem kann die genaue (nicht geschlechtsspezifische) Begründung des Wohnprojektes entnommen werden.
Die Stelle zur Bekämpfung von Diskriminierungen behält sich in jedem Fall vor, das Ansuchen nach Einlagen einer genauen Prüfung zu unterziehen.
Mögliche diskriminierende Aspekte, ausgehend von dem privaten Verein "Frauenwohnprojekt (ro*sa), fallen nicht in die Zuständigkeit des Landes Wien - somit nicht in die Zuständigkeit der Stelle zur Bekämpfung von Diskriminierungen.
Für die Umsetzung des Gleichbehandlungsgesetzes in der Privatwirtschaft ist die (Ihnen bereits genannte) Gleichbehandlungsanwaltschaft des Bundes zuständig.
Ich hoffe, mit diesen Ausführungen zur Klärung der Thematik beigetragen zu haben.
Mit freundlichen Grüßen
Büro des Unabhängigen
Bedienstetenschutzbeauftragten
Stelle zur Bekämpfung von Diskriminierungen
19, Muthgasse 62, C 3.04
E-Mail: post@bsb.wien.gv.at"
Update 20.4.2009
War also alles nur Propaganda im Dienste des Feminismus und Männer bekommen sehr wohl Mietverträge?
Am 20.4.2009 berichtet der Standard im Artikel "Nur weil ich das falsche Geschlecht habe" wie die Praxis aussieht:
"Vor einigen Wochen fragte Boder bei der Wohnbauvereinigung der Gewerkschaft für Privatangestellte (GPA) bezüglich einer geförderten Wohnung in einer noch in Bau befindlichen Anlage in der Anton-Sattler-Gasse im 22. Bezirk an. Und bekam kurz darauf ein Schreiben, in dem man ihm mitteilte, er komme für dieses Objekt leider nicht infrage - Mietverträge würden dort ausschließlich an Frauen vergeben."
"...Verfassungsrechtler Bernd Christian Funk hält die gezielte Vergabe von geförderten Wohnungen an Frauen für "höchst bedenklich". Einerseits aufgrund des Gleichbehandlungsgesetzes, das die Gleichbehandlung von Frauen und Männern beim Zugang zu Gütern und Dienstleistungen vorschreibt (siehe "Wissen" unten). Andererseits weist Funk auf eine EU-Richtlinie aus 2004 hin, nach der die Wahl eines Vertragspartners keinesfalls von dessen Geschlecht abhängen darf. "Wobei es nicht einmal darauf ankommt, ob das inkriminierende Merkmal überwiegt", sagt Funk: "Es reicht, wenn es bei Vertragsabschluss eine Rolle spielt."
Traurige Tatsache ist also, dass erst Medien Interesse an diesem Thema finden müssen damit etwas getan wird. Der Pan ist gespannt, wie sich die Parteien nun darüber äußern, die voriges Jahr diese Wohnprojekte noch eisern verteidigt haben. Vielleicht möchte der werte Leser aber auch gerne ein offenes Wort an die "Stelle zur Bekämpfung von Diskriminierungen" sowie SPÖ, Grüne und die GPA richten? Gleichberechtigung muss durchaus gefordert werden. Vor allem von Männern.
Dienstag, 23. Juni 2009
Opfer eines Krieges? Frauen und Kinder!
Genderama führt uns anhand der Eskalation im Gazastreifen wieder einmal vor Augen, wie die Opfer eines Krieges zu lauten haben: Frauen und Kinder.
Österreichische Medien berichten noch relativ moderat, wie zb die Presse:
"...sind seit Beginn der Luftangriffe am Samstagvormittag mindestens 300 Menschen getötet worden, darunter auch Frauen und Kinder. Rund 1000 weitere Palästinenser sind den Angaben zufolge verletzt worden."
Immerhin bei den Verletzten wird keine Unterscheidung zwischen Mann und Frau gemacht.
Schweizer Blick
"Bislang wurden mehr als 300 Menschen getötet – darunter auch mindestens 20 Frauen und neun Kinder."
10 mal mehr Männer als Frauen und Kinder. Aber Männer muss man ja nicht explizit erwähnen.
Liest man im Text weiter wird es wirklich übel:
"Bei der grössten Militäroffensive gegen den Gazastreifen seit dem Sechstagekrieg 1967 wurden bislang mehr als 300 Menschen getötet: Mindestens 20 Kinder, 9 Frauen und 60 weitere Zivilisten starben laut Spiegel Online."
Wie heißen die da noch gleich, die man nicht extra erwähnen muss? Achja, Zivilisten! Klingt gleich besser als Männer. Die Gesellschaft im Gazastreifen setzt sich also aus Frauen, Kinder und Zivilisten zusammen.
Denselben Weg geht der Kölner Stadt-Anzeiger und setzt noch eines drauf:
"Israel ist am Wochenende aktiv in einen Krieg eingetreten, den es militärisch nur vielleicht, moralisch aber auf keinen Fall gewinnen kann. Denn es wird Opfer geben, die es nicht geben darf: Frauen, Kinder, Zivilisten."
Männer als Opfer eines Krieges darf es also geben? Dann ist ein Krieg moralisch gerechtfertigter?
Anscheinend ja, denn das Böse ist eben der Mann. Das stellt auch der Focus in einem Interview fest: "Israel trifft nicht nur die Hamas, sondern auch unschuldige Frauen und Kinder."
Das bedeutet also: alle Männer tragen eine ominöse Schuld. Denn anscheinend ist es nicht denkbar, dass es auch unschuldige Männer als Opfer gibt.
Denken Sie da auch? Nein? Warum nehmen Sie dann derlei Berichterstattung einfach hin, in der Männer generell als Opfer oder gar als potentiell Unschuldige einfach nicht vorstellbar sein?
Update 16.1.2009
Auch bei Opfern ziviler Katastrophen sind Frauen die rettenswerteren Opfer...
Update Ende
Update 23.6.2009
Im Iran passieren merkwürdige Dinge rund um die aktuelle Wahl. Leider passiert auch Gewalt. Menschen kommen zu Tode, mindestens 10. Doch das Das Erste schreibt: "Viele Augenzeugen berichten von der Brutalität der Sicherheitskräfte, auch gegen Frauen. Dieses Video aus dem südiranischen Shiraz zeigt, wie Polizisten mit Schlagstöcken auf Frauen losgehen. Manche Videos sind so grausam, dass selbst Youtube einen Warnhinweis abgibt. Hier ist eine junge Frau zu sehen, die zu Tode geprügelt wurde. Sogar die iranischen Medien sprechen von zehn Toten."
Wieder wird das Leid der Frauen in den Vordergrund gestellt. Allen berichten zufolge wurden weit mehr Männer verletzt und getötet als Frauen. Aber Frauen werden wie immer extra erwähnt. Als ob Gewalt gegen Männer normal oder gar gerechtfertigt wäre. Aber wehe, es gibt Gewalt gegen Frauen oder gar ein Video davon. Dann ist de Gewalt wirklich abartig. Dann spielt es auch keine Rolle mehr, dass die Frau nicht zu Tode geprügelt, sondern erschossen wurde. "Frau zu Tode geprügelt", das klingt einfach nach einer besseren Schlagzeile.
Der ganz alltägliche Sexismus, nur kaum jemand nimmt ihn wahr. Wie geht es Ihnen dabei, werter Leser? Ist da nicht ein ganz anderes, schlimmes Gefühl, wenn eine junge Frau zu Tode geprügelt (oder erschossen) wird, als wenn 9 Männer von den selben Tätern umgebracht werden? Hören Sie mal tief in sich rein. Das ist aber kein edles Gefühl, kein Beschützerinstinkt. Das nennt man Sexismus. Tun Sie was dagegen. Sie sollten das selbe schlimme Gefühl nämlich auch haben, wenn Männer getötet werden.
Update Ende
Mittwoch, 13. Mai 2009
Autorengruppe fordert Gleichberechtigung für Männer
Eine Gruppe von Autorinnen und Autoren der aktuell im Psychosozial-Verlag erschienenen Anthologie "Befreiungsbewegung für Männer" ist am 24. und 25. April 2009 in Nierstein zu einem geschlechterpolitischen Seminar zusammengekommen. Dabei ging es um die Frage, wie man auch die Anliegen und Bedürfnisse von Männern einer breiten Öffentlichkeit vermitteln kann, die Politik und Medien bislang einseitig auf die Forderungen von Frauen ausgerichtet haben. Nach Auffassung der Autoren kam es vor allem durch den starken Einfluss der feministischen Lobby zu einer ideologischen Verzerrung in der Geschlechterforschung und der Geschlechterpolitik.
Auf folgende drei Leitsätze konnte sich die Autorengruppe als Grundlage ihrer weiteren Arbeit einigen:
1.) Mann und Frau sind nicht ausschließlich kulturell, sondern auch biologisch geprägt.
2.) Unser Ziel ist Gleichverpflichtung, Gleichbehandlung und gleiche Würde von Mann und Frau. Damit vermeiden wir die Polarisierung, an der der Feminismus gescheitert ist.
3.) Männer und Frauen sind rechtlich gleichgestellt. Dieser Prozess ist abgeschlossen. Eine weitere Benachteiligung von Jungen und Männern schadet nicht nur den Betroffenen, sondern der Gesamtgesellschaft.
Die Autorengruppe plant Aktionen und einen internationalen Kongress auf dem Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen, Künstler, Journalisten und Psychotherapeuten (etc.) aus ihrer Arbeit berichten, die bislang keine Möglichkeiten hatten, ihre Erfahrungen in einen gesellschaftlich förderlichen Dialog einzubringen. Eben einen Dialog, der die Konflikte zwischen Männern und Frauen lösen möchte und nicht wie in den letzten drei Jahrzehnten in die lähmende Polarisierung von Täter und Opfer zu treiben versucht.
Die Teilnehmer der Autorengruppe sind Prof. Gerhard Amendt, Claudia Fischer, Paul-Hermann Gruner, Arne Hoffmann, Beate Kricheldorf, Eckhard Kuhla und Karl-Heinz B. van Lier.
Ihr Ansprechpartner für Journalisten und andere am Thema Interessierte ist Arne Hoffmann. Er ist telefonisch zu erreichen über 06124-721680 und online über die Kontaktmöglichkeit seiner Website www.arnehoffmann.com. Anfragen an andere der genannten Autoren werden zügig weitergeleitet.
Die Herausgeber des Buches "Befreiungsbewegung für Männer"
Paul-Hermann Gruner und Eckhard Kuhla
Darmstadt/Syke, den 12.Mai 2009
Freitag, 13. Februar 2009
Häusliche Gewalt
Abraham Lincoln http://www.welt.de/kultur/article3188175/Lincoln-starb-als-Maertyrer-fuer-Buergerrechte.html
2007: http://www.youtube.com/watch?v=LlFAd4YdQks
Der amerikanische Sender ABC unternahm ein Experiment, das in den deutschen Medien noch undenkbar wäre: Um herauszufinden, warum in der Diskussion über häusliche Gewalt nur von Gewalt gegen Frauen die Rede ist, obwohl Männer häufiger die Opfer sind, filmte man Passanten heimlich dabei, als sie an einem Pärchen vorbeigingen, als mal der Mann gegenüber der Frau und mal die Frau gegenüber dem Mann grob handgreiflich wurde. Der dabei entstandene Film is
http://genderama.blogspot.com/2007/01/radar-preis-wahrhaftigkeit-im.html
http://www.emma.de/638.html
Da ist trotz aller Demütigungen noch die Kraft, zurück zu schlagen – und das nicht zufällig in dem Moment, in dem die Frau in den männlichen Part des Beschützers schlüpft. Da ist der eine Freier, der es nicht verdient. Und der eine Kumpel, der sie nicht verrät – auch, weil er selbst getötet hat, aber legitim im (Vietnam)Krieg. Und es ist eben auch und trotz allem ein Liebesfilm.
Mittwoch, 28. Januar 2009
Frauen unter Frauen: Schlagen, Demütigen, Ausziehen, Betrinken - ein negatives Zeugnis für den Feminismus
Selbst für Serienmörderinnen findet die FAZ noch gute Gründe: "Es gehe bei den Frauen vornehmlich um „Selbstschutz, Selbstachtung, Selbsterhaltung“. Korrekt gegendert: Die weibliche Serienmörderin hat edlere Motive als ihr männliches Pendant."
Nun, da freut sich der bettlägrige Patient in Lainz, dass seine Krankenschwestern ihn und etliche andere aus "edleren" Motiven zu Tode gespritzt hat. Und auch die Opfer von Elfriede Blauensteiner sind sich einig: ein edleres Motiv, als sich den Besitz von pflegebedürftigen Menschen zu sichern und diese dann zu töten, kann es kaum geben.
Natürlich ist es völlig absurd, dass Frauen für ihre Taten nicht selbst verantwortlich sein sollten wie Männer (auch diese haben eine oft leidvolle Geschichte hinter sich!). Aber wem geben Feministinnen die Schuld, wenn Frauen sich gegenseitig schlagen, demütigen, vergewaltigen und miteinander betrinken und manches davon noch freiwillig mit Fotos dokumentieren?
In einem früheren Artikel wurde bereits darauf hingewiesen, dass die höchste Vergewaltigungsrate innerhalb von Beziehungen bei lesbischen Beziehungen auftritt. Interessant ist dabei vor allem, dass Betroffene von Feministinnen so gut wie keine Hilfe erhalten, da es eben nicht geben kann, was es nicht geben darf. Oder haben Sie, werter Leser, von einer einzigen Organisation oder Schutzeinrichtung für Frauen gehört, die unter der Gewalt von Frauen leiden?
Aber selbst in so harmlosen erscheinenden Cheerleadergruppen scheint Gewalt an der Tagesordnung zu sein. orf.at berichtet unter anderem von "...eigenwillige Initiationspraktiken von Cheerleader-Gruppen. Hinlänglich erprobt scheint zu sein, neuen Kolleginnen Unterhosen voll Urin über den Kopf zu ziehen." Wurden diese Art von "Ritualen" bisher nicht immer Jungen und Männern angelastet?
Weiters wird von einem Verfahren berichtet, "... nachdem ein Mädchen von seinen "Kameradinnen" gefesselt in einen Swimmingpool geworfen wurde." Und "In Florida wurde ein Mädchen ebenfalls von anderen Cheerleadern so stark verprügelt, dass es ins Krankenhaus gebracht werden musste."
Gar harmlos erscheinen da Cheerleader, die antisemitische Sprüche auf männliche betrunken Kollegen malten. Oder Sperren von Cheerleadergruppen, die sich betrunken und halbnackt ablichten ließen. Dazu passend: Die deutsche "Ärzte Zeitung" hat vor kurzem festgestellt, dass erstmals mehr Mädchen vom Koma-Trinken betroffen sind als Jungen.
Update 13.2.2009
In Zürich, so berichtet der Tagesanzeiger, kommt es in Discotheken auch unter älteren Frauen zu Gewalt. Anpöbeln, Anspucken und Ausdämpfen von brennenden Zigaretten am Körper anderer Frauen gehören zum Reportoire. Auch können Frauen von anderen Frauen durchaus auch danach verfolgt und bedroht werden. Warum man wenig davon hört?
"«Die Anzahl der uns gemeldeten Ereignisse ist bisher einfach zu klein», sagt Mediensprecher Marco Bisa der Züricher Stadtpolizei. Denn Opfer verzichten wahrscheinlich oft auf den Gang zu den Ordnungshütern."
Update Ende
Es gibt nun zwei logische Erklärungen:
1. Frauen waren prozentuell immer schon gleich gewaltätig und dumm wie Männer.
oder
2. Nach 30 Jahren Feminismus ist das nun das Resultat.
In beiden Fällen sollte dem Feminismus endlich das negative Zeugnis ausgestellt werden, das er verdient hat: im ersten Fall hat er jahrzehntelang gelogen und im zweiten Fall all das Schlechte im Manne in die Frau transferiert. Stattdessen hat der Feminismus eine Stellung erreicht wie der Religionsunterricht in Österreich: von allen zu bezahlen, von wenigen gewollt und nichts weiter als Gehirnwäsche. Aber immerhin gibt es bei der Debatte um den Religionsunterricht schon Fortschritte, wenn Ethikunterricht statt Religionsunterricht gefordert wird. Den Feminimsus hingegen zugunsten einer echten Gleichberechtigungsbewegung abzusetzen zu wollen gleicht einer Mischung aus Häresie und Wiederbetätigung. Denn selbst wenn der radikale Feminismus weit mehr Bezug zum Antisemitismus und "rechten" Ideologien hat, selbst wenn sich die Radikalfeminstin Alice Schwarzer unwiedersprochen als "Sturmgeschütz des Feminismus" feiern lässt (Sturmgeschütze wurden im zweiten Weltkrieg von der Wehrmacht eingesetzt!), wird ja nur über Maskulisten die rechte Keule geschwungen, selbst wenn sich diese durch Worte und Taten davon distanzieren.
Das Partiarchat, endlich abgelöst durch eine Femokratie mit einer guten Prise Femifaschismus, in der sich junge Frauen ins Koma saufen, gegenseitig demütigen, vergewaltigen, schlagen und ausziehen und sich dabei ablichten, um das Ergebnis ins Internet zu stellen.
Brave new world.
Freitag, 16. Januar 2009
Opfer eines Flugzeugunglücks? Frauen und Kinder zuerst!
Auch in modernen Zeiten und bei Unglücken, die keine Gefahr für die Population darstellt, wird die Parole "Frauen und Kinder zuerst!" ausgerufen und sie gilt weiter auch als nobel und ehrenhaft. Wie zum Beispiel bei einem aktuellen Flugzeugunglück.
Was macht Frauen besonders rettenswert? Warum wird in Kauf genommen, dass eventuell anwesende Väter in den eiskalten Fluten des Hudson ertrinken, während alleinstehende Frauen gerettet werden?
"Kinder und deren Eltern zuerst!" wäre eine moralisch vertretbare Forderung. Aber davon sind wir bösen Patriarchen seit Jahrhunderten weit entfernt. Finden Sie das nicht seltsam, wo doch Männer die armen Frauen seit so langer Zeit unterdrücken, mißachten und gewalttätig mit ihnen umgehen? Vielleicht sollten wir nun nach Quoten rufen: mindestens 40% aller geretteten Erwachsenen müssen Männer sein! Das ist ja als "Gleichstellung" bereits bekannt.
Vielleicht kommen wir aber doch noch in ein Zeitalter, wo man unabhängig von Hautfarbe, Religion UND Geschlecht gerettet wird. Der Feminismus wird uns dabei aber nicht helfen.
Update 6.2.2009
Die Weltwoche berichtet über eine interessante Studie, in der untersucht wurde wer beim Unglück der Titanic warum überlebte. Zum Thema Männer wird berichtet: "Wäre es so, dass sich Menschen in höchster Not nur um ihr eigenes Überleben kümmern, müssten sich erwachsene Männer wegen ihrer physischen Stärke am ehesten gerettet haben. Unsere Studie zeigt das Gegenteil. Männer hatten tatsächlich eine um 50 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit davonzukommen als Frauen und Kinder. Auch beim Untergang der «Titanic» galt offensichtlich die soziale Norm: Frauen und Kinder zuerst! Viele Männer verhielten sich offensichtlich als Gentleman und gingen in den Tod dafür."
Leider übersehen die Autoren dabei, dass es nicht nur am freien Willen (Gentleman) der Männer lag. auch wenn das sicher oft der Fall war. Aber Männer wurden die Rettungsboote tw. sogar dann verweigert, wenn sich keine Frauen mehr fanden um zuzusteigen. Halbleere Boote wurden ins Wasser gelassen, besetzt nur mit Frauen.
Die Wikipedia schreibt hierzu: "Der zweite Offizier Charles Lightoller auf der Backbordseite legte den Befehl eher nach dem Motto „Männer auf keinen Fall“ aus, selbst wenn dadurch ein nicht einmal halb volles Boot gefiert wurde, weil keine weitere Frau bereit war, die noch stabil erscheinende Titanic zu verlassen. Eine Mutter hatte laut Augenzeugenberichten sogar Mühe, ihren 13-jährigen Sohn zu sich in ein Rettungsboot zu nehmen, da der Offizier diesen bereits als Mann ansah. Auf der Steuerbordseite hingegen, wo der erste Offizier Murdoch Aufsicht führte, hatten Männer, darunter auch viele Besatzungsmitglieder, weniger Probleme, in ein Boot zu gelangen. Es wurden auf der Steuerbord-Seite mehr Menschen gerettet als auf der Backbord-Seite. Von den vorhandenen 1178 Rettungsbootplätzen wurden nur 705 genutzt."
Die Mär der "biologischen Strategie", die ein Kommentator dieses Artikels eindringlich schildert, wird dadurch klar widerlegt. Ebenfalls gefährdet ein Unglück wie ein Schiffsuntergang oder ein Flugzeugabsturz niemals den "Fortbestand der Art". Jemanden auf Grund seines Geschlechts das Lebensrecht zu versagen fällt in die selbe Kategorie wie jemandem aufgrund seiner Hautfarbe oder Religion das Lebensrecht zu versagen. Der Pan wartet schaudernd auf das nächste Kommentar, dass mit der selben Logik "Weiße Frauen und Kinder zuerst!" fordert, immerhin gibt es ja mehr schwarze als weiße Menschen. Wird Ihnen da, werter Leser, auch übel?
Dienstag, 6. Januar 2009
Podiumsdiskussion 8. Jänner 2009 "Kindeswohl oder Väterrechte - Ist beides möglich oder müssen wir uns entscheiden?"
"Ich bin Vater. Und ich will meine Kinder sehen."
Diese Botschaft war im Dezember 2008 auf 15 großen Plakaten in Linz zu sehen. Die verzweifelte Aktion eines liebenden Vaters soll seinen Kindern zeigen, daß er sie nicht vergessen hat, und auf die Probleme bei der Durchsetzung von Besuchsrechten hinweisen.
Aber sind Väter überhaupt Besucher?
Welche Rechte haben Väter, die sich jahrelang im Haushalt um ihre Kinder gekümmert haben? Die Antwort der Ämter und Gerichte lautet meistens: Das Kindeswohl muß im Vordergrund stehen. Steht das Kindeswohl im Gegensatz zu Väterrechten?
Oder können sich das Kindeswohl und das Recht der Väter auf ihre Kinder ergänzen?
Diese Fragen diskutieren:
Mag. Doris Täubel-Weinreich, Vorsitzende der Fachgruppe Familienrecht der Richtervereinigung
Dipl. Ing. Oliver Peter Hoffmann, Vorsitzender der Männerpartei
Martin Stiglmayr, Vorsitzender des Vereins Väter ohne Rechte
Norbert Grabner, stellvertretender Vorsitzender des Vereins Vaterverbot
Mag. Markus Huber, Volksanwaltschaft (angefragt)
Mag. Angelika Lebrun, Französische Botschaft in Österreich (angefragt)
Moderation:
Mag. Robert Marschall, Herausgeber des Stadtmagazins Wien-konkret.at
Eingeladen sind Väter, Mütter, Kinder, Grosseltern, neue Lebenspartner geschiedener Eltern und Alle, denen eine gleichberechtigte Partnerschaft und die Zukunft unserer Kinder am Herzen liegen.
Veranstalter
Österr. Männerpartei "Für Männerrechte und wahre Gleichberechtigung" in Kooperation mit den Vereinen Väter ohne Rechte und Vaterverbot
Ort: Restaurant "Vom Feinsten", Margaretenstraße 166, 1050 Wien
für Rückfragen: 0676-4067794
Zeit: 8. Jänner 2009 ab 19 Uhr
Dienstag, 16. Dezember 2008
Weihnachtsfeier entrechteter Vätern am 24.12.2008
Der Verein Vaterverbot organisiert am 24.12. eine Weihnachtsfeier für Väter, die ihre Kinder nicht sehen dürfen. In Gestalt einer Weihnachtsfeier und eines gemeinsamen (freiwilligen) Besuches einer Christmette will der Verein nicht nur von ihren Kindern getrennten Vätern Trost spenden, sondern auch eine neue Bewegung starten, die auf die Rechtlosigkeit von Vätern in Österreich, Deutschland und der Schweiz aufmerksam machen will.
Das Treffen findet am 24.12.200 im Restaurant Salonica, Zieglergasse 29, 1070 Wien ab 20:00 statt. Gläubigen Vätern wird der Besuch der Christmette um 22:00 angeboten, danach wieder Treffen im Salonica.
Eingeladen sind die Starken, die um ihre Kinder kämpfen oder kämpfen wollen. Eingeladen sind die seelisch Zerrütteten, die bereits eine jahrelange Rechtsfarce hinter sich haben und nicht mehr können. Eingeladen sind die, die ihre Kinder nach der Bescherung wieder "abgeben" mussten. Eingeladen sind aber auch nicht direkt betroffene äter, Männer und Frauen, die diese Sache unterstützen möchten!
Interessierte melden sich bitte wenn möglich hier an. Der Pan ist sich aber sicher, dass kein Vater abgewiesen wird, wenn er sich spontan einfindet.
Es wird aber an diesem Abend nicht nur gefeiert und getrauert, es wird auch geplant. Gert Bachmayr aus Linz hat vor kurzem mit einer Plakataktion als letztem Ausweg Schlagzeilen gemacht. Und ein des Kindesmissbrauchs angeklagter Vater hat nach acht Jahren erfolgreich die Gutachterin verklagt, die sein Leben nachhaltig und ohne Grundlage zerstört hat.
Kurt Essman, Ressortleiter des Vereins Vaterverbot für Wien, wird am 24.12. deshalb mit betroffenen Vätern auch Alternativen zu ihrem bisherigen (Leidens)weg erarbeiten. Alternativen, die die herrschende ungerechte "Rechts"sprechung konfrontieren werden. Alternativen, die von Medien nicht mehr übersehen werden können.
Der Pan ist von dieser Situation nicht direkt betroffen, musste aber als Kind die Erpressung seiner Mutter in Form von der Androhung des Sorgerechtsenzugs gegenüber seinem Vater direkt miterleben.
Er wünscht dem Verein und betroffenen Vätern daher schöne Weihnachten, viel Liebe, Kraft und Erfolg!
Dienstag, 18. November 2008
Ein Schlag ins Gesicht ist angemessen, wenn man dumm angeredet wird!

(gefunden hier)
Stört Sie das? Nun, dieses Bild ist nur Fiktion. Entstanden als Reaktion auf ein Poster, das tatsächlich in Deutschland zu finden ist:

(gefunden hier)
Und, wie finden Sie das Original? Stößt Sie das erste Bild ab, das zweite amüsiert Sie aber? Seien Sie wirklich ehrlich.
Warum kann man heute öffentlich Gewalt an Männer durch Frauen plakativ fordern, während Männer weiter als Gewalttäter dargestellt und empfunden werden?
Männer, wehrt Euch! Aber lasst Euch nicht auf das sexistische und gewalttätige Niveau der Feministinnen ein. Bleibt bei den traditionellen Waffen der Männer: Intellekt, Logik, Fakten und Verstand. Baut weiter Häuser, forscht für die Menschheit, landet auf dem Mond, gründet Firmen, werdet Ärzte, lebt Gewaltlosigkeit wie Gandhi, setzt Euch für den Weltfrieden ein wie Kofi Annan. Seit Vorbilder, an denen sich Frauen orientieren können.
Und zeigt den Sexistinnen und Gewalttäterinnen, wie es wäre, wenn uns nicht mehr gäbe: keine Frauenhäuser & Frauencafes, weil Frauen nicht am Bau arbeiten. Keine Plakate, weil Frauen keine Druckerpressen erfinden und bauen, weil Frauen keine Bäume fällen und an Papiermaschinen stehen. Keine Straßendemos, weil Frauen keine Straßen asphaltieren. Keine E-Mails und kein Internet, weil Frauen kaum in der IT arbeiten.
Tatsache ist nämlich, dass mehr Männer an obigem Plakat passiv beteiligt waren, als Frauen aktiv. Vielleicht ist die Zeit gekommen, Frauen schimpfend, bierschüttend und um sich schlagend einfach mal sich selbst zu überlassen, wenn wir Männer sie so nerven?
Fragt sich und Sie
der Pan.
Montag, 17. November 2008
Der moderne Mann aus Sicht der Frauen
Und das war auch gut so! Denn zur Gleichberechtigung gehört es, den anderen auch als gleichwertig (nicht aber als gleich!) anzusehen. Nun haben sich viele Männer geändert. Aber was ist mit den Frauen? Wie haben sie diese Änderungen angenommen? Wie gehen sie damit um? Und wie sehen sie nun den "neuen" Mann?
Der Mann als Geldquelle - Teil 1
Wie nennt man Männer, die bei Dates auch Gleichberechtigung beim Zahlen verlangen? Cashtrati! Nach welchen Kriterien Frauen Männer beim Rendezvous beurteilen ist sehr erleuchtend, wie man im UK Telegraph nachlesen kann. Da ist vom "Horror" einer jungen Frau zu lesen, die nach einem Date, wo natürlich ihr Begleiter bezahlt hat, aufgefordert wurde, die Rechnung zur Hälfte zu bezahlen. Eine andere junge Dame spricht von "low-quality dates", aber besonders eines ist ihr in Erinnerung geblieben: als ein junger Mann sie in seiner Küche bei Pizza und Landwein unterhalten wollte.
Update 6.2.2009
Die Welt hat festgestellt, dass Investmentbanker -früher geschätzte Partner- nach dem großen Fall nun deutlich weniger interessant für Frauen wurden: "Männer konnten nicht deutlicher zum Alphatier werden denn als Investmentbanker. Diese Zeiten sind nun vorbei: Nachdem die Kreditkrise das dritte Jahr andauert und Bonuszahlungen fast den Ruch des Illegalen haben, sind die Banker auf der Rangliste der erstrebenswerten Karrieren weit nach unten gerutscht. Umfragen zufolge sind die Herrscher über das Geld bei Affären und Geliebten auch weniger spendabel, was dazu führen kann, dass eine ganze Reihe von Frauen sie fallen lässt."
Update 6.2.2009 Ende
Peta Heskell, "flirt coach", erklärt uns noch, dass Männer aus biologischen Gründen einfach für Sex mit Waren zu bezahlen haben: "The natural exchange between men and women - gifts, dinners and money for sex - is part of the biological process."
Aber er sieht auch eine neue Ersatzwährung: "If the moneyflow slows, men may be forced to adopt an alternative aphrodisiac currency. Humour, understanding, commitment and verbal romance could become the new Ferraris of modern romance."
Fazit 1: Männer haben zu bezahlen, wenn sie sich einer Frau nähern wollen. Am besten mit Geld, aber wenn es nicht anders geht, dann müssen sie einfach nur nett sein.
Der Mann als Geldquelle - Teil 2
Nun hat ein Mann also doch eine Frau mit Geld, Essen, Geschenken oder auch "nur" Humor, Verständnis und Treue gefunden. Was möchte diese Frau nun in der Ehe, damit sie sich wohlfühlt? Zugriff auf das Konto des Gatten und ein monatlicher Gehaltsscheck von eben diesem. Denn Gattinnen müssen laut Frau Heckel "finanziell anspruchsvoller" werden!
Nachdem das neue Unterhaltsrecht in Deutschland eingeführt wurde, in dem Frauen nicht mehr bis ans Lebensende vom Ex-Gatten versorgt werden müssen, muss frau für Ausgleich sorgen:
"Dieses Gejammer unterschätzt die Frauen. Sie müssen die Zähigkeit und Intelligenz, mit der sie bislang nach einer Scheidung für ihr persönliches Wohlergehen gekämpft haben, allerdings künftig einsetzen, um schon während - oder sogar vor - der Ehe Bedingungen zu schaffen, in denen sie sich wohlfühlen können."
Und was braucht frau primär, um sich wohlfühlen zu können?
"Vordergründig wird das für die meisten Frauen eine Frage der Finanzen sein."
Und wie kann man das einfach umsetzen?
"Auch im 21. Jahrhundert soll es noch eine ganze Reihe Frauen geben, die keinen Zugriff auf das Gehaltskonto ihres Gatten haben. Warum sollen sie nicht von ihm fordern, dass er ihnen eine Art monatlicher Gehaltsscheck überweist?"
Fazit 2: Zuerst umwirbt Mann das Weibchen mit Geschenken, dann überweist er ihr monatlich etwas von seinem Gehalt oder gibt ihr gleich Zugriff auf sein Konto. Dann fühlt sich das Weibchen so richtig wohl.
Der Mann als Befriediger - Teil 1
Nun fühlt sich Frau also so richtig wohl. Aber was bedeutet das im intimen Umgang mit Männern?
Vor 30 Jahren nannte man Männer, die beim Sex nur an sich dachten, Machos. Und deren Partnerinnen Opfer. Zu Recht wurden diese Männer aufgefordert, sich zu ändern. Heute nennt man Frauen, die dasselbe Verhalten zeigen "Cool Cats". Diese Frauen hätten sich "vervollkommnet". Männer, die darunter leiden nennt man "halbe Wesen". Und natürlich sind wieder die Männer aufgefordert, sich zu ändern.
"«Cool Cats» sind laut Horx Strateginnen der Erotik. Es macht ihnen Spass, Männer zu reizen und mit ihnen zu spielen. Sie wollen Sex um ihrer selbst willen, nicht mehr einem Partner zuliebe, und fordern die Befriedigung ihrer Bedürfnisse hier und jetzt."
Das erinnert ja fatal an den Macho vor einigen Jahrzehnten, der Frauen als Befriedigungshilfen verstand. Nun haben sich die Männer aber geändert, auf Wunsch der Frauen. Und statt Gleichberechtigung bekommen sie nun weibliche Machos vorgesetzt, die natürlich viel besser als ihr männliches Pendant sind. Nun ist es aber nicht so, dass die positive Änderung der Männer anerkannt und die negative Änderung der Frau angeprangert wird. Nein, es ist wie in George Orwells "1984": niemals war es schlecht ein trieborientiertes, narzisstisches und gefühlskaltes Wesen zu sein! Denn so ist nun die Frau und das bedeutet Vollkommenheit:
"«Frauen haben zu ihren ursprünglichen Stärken neue hinzugewonnen und sich vervollkommnet», sagt der deutsche Psychoanalytiker Horst-Eberhard Richter. Die Männer dagegen seien «geblieben, was sie waren» und stellen sich nun gemessen an den Frauen, als «unvollständige, sozusagen halbe Wesen» dar."
Fazit 3: Jegliche Entwicklung der Frau, selbst zu eine Rollenbild hin, das sie selbst vor kurzem noch in Form des Mannes bekämpft haben, stellt Vollkommenheit dar. Männer aber sind halbe Wesen, die sich nicht weiter entwickelt haben.
Der Mann als Befriediger - Teil 2
Wenn nun aber Frauen gar keine Zeit für eine Ehe haben, weil sie durch ihre Selbstverwirklichung nun endlich den selben Stress im Beruf erfahren wie Männer seit Jahrzehnten, dann gehen sie einkaufen. Und zwar einen Mann.
Gestresste Geschäftsfrauen in Japan zahlen 1.000-50.000$ für eine Nacht mit einem männlichen Geisha. Ist schließlich das selbe wie "...spending money on a trip or buying something."
Da kämpft Frau Schwarzer nun gegen die bösen Freier von Prostituierten, die natürlich an der Prostituition selbst schuld tragen. Und nun befinden sich Frauen in der selben Ausgangsposition wie Männer und schon handeln sie auch gleich. Aber dagegen protestiert Frau Schwarzer nicht. Ist eben Gleichberechtigung.
"There's nothing wrong with a woman paying to be entertained by a man," one female client says. "It's just another step in equality."
Und wie sieht sich ein männlicher Geisha?
"Women see us as one of their accessories," he says. "They like to wear nice things, so I try to look prettier for them all the time."
Fazit 4: Wenn Frauen soviel Geld haben, dass sie keinen Zugriff aufs Gehaltskonto des Mannes brauchen, dann möchten sie aber wenigstens einen Mann als modisches Accessoire. Gegen bares, für eine Nacht und ohne Verpflichtungen. Ist ja dasselbe wie einkaufen gehen.
Und wie sieht eine Psychologin die moderne Sicht der Frauen auf Männer?
Psychologin Prof. Schoch: "«Viele Frauen verstehen Emanzipation so, dass sie immer mehr Rechte einfordern, die Pflichten aber nicht erkennen.»"
Und was sollten die Männer tun?
"«Sie können klären, was die Frau von ihnen erwartet. Klar und deutlich», rät Klaus Heer. «Und dann können sie darstellen, welche dieser Erwartungen sie erfüllen können und wollen - ganz oder teilweise - und welche nicht.» Denn je früher sich Paare über Lebensvorstellungen einig sind, desto besser gelingt auch der gemeinsame Weg."
Da kann der Pan nur zustimmen. Männer, werdet wieder klar und deutlich!
Wie sehen sich eigentlich Frauen selbst?
Wie sieht sich die moderne Frau? Was ist ihr wichtig, dass man von ihr weiß? In was steckt sie ihre Energie, wenn sie sich frei äußern kann? Nach Jahrzehnten der Emanzipation und vor allem nach globaler Verfügbarkeit des demokratischsten Kommunikationsmittels der Welt, des Internets, hat nun jeder die Möglichkeit zu publizieren und vielleicht auch die Welt zu verbessern. Man kann sich aber auch einfach nur darstellen. Und genau das machen Frauen: Bikini, süße Blicke und Tagebuch statt Inhalt.
Natürlich gibt es auch Internetauftritte von Frauen mit Inhalt. Mit Tiefe. Mit Blick auf etwas anders auf sie selbst. Aber bitte, urteilen Sie fair und ehrlich: in welchem Verhältnis stehen diese Seiten zu den zahlreichen Bikinifotos, Schmollmündern und Tagebüchern, die Frauen so gern und vielfältig publizieren? Und ich welchem Verhältnis stehen dagegen informative Seiten von Männern zu narzisstischen Auftritten von Männern ohne Tiefgang?
Ist es also das, was Frauen uns mitteilen wollen? Ich bin süß und mein Leben ist der Mittelpunkt der Welt? Oder unterdrücken sich Frauen nun selbst? Fragt sich die TAZ.
Oder haben sich Frauen nur insoweit weiter entwickelt und emanzipiert, dass sie nun öffentlich dazu stehen, dass sie von Männern primär Geld und sekundär Befriedigung erwarten, von sich selbst aber nur einen schönen Körper, der mit infantilen Tagebucheinträgen versehen der Welt präsentiert wird?
Fragt sich der Pan. Und hoffentlich auch der werte Lese. Und gibt danach eine entsprechende Antwort auf die "moderne" Sicht der Frau auf Männer, sich selbst und die Welt.
So wie der Pan.
Mittwoch, 12. November 2008
Offener Brief einer Psychotherapeutin an den deutschen Ethikrat
auch als Frau, als Psychotherapeutin, Feministin und und immer öfter als Maskulinistin finde ich es zunehmend empörend, wie wenig über die Gewalt von Frauen und Müttern gesprochen wird.
Weibliche Gewalt erfahren 100 000de von Kindern, die wir später dann in psychotherapeutischer Behandlung haben. Nicht nur viele Borderliner, Depressive usw. sondern auch fast alle Tyrannen dieser Welt hatten Mütter, die ihnen nicht gut taten. Auch sind die vielen verhungerten und in Blumentöpfen verscharten Babys, von denen wir in den vergangene Jahren hörten, nicht nur die Opfer von Einzelfällen, sondern diese Taten sind die Spitzen von Eisbergen, d.h. von eisigen Zuständen in den Familien.
Seit vielen Jahren bin ich u.a. zuständig für die psychosoziale Betreunung der Studenten in Freiberg/Sachsen und erfahre gerade auch von jungen Frauen, dass sie von ihren Müttern mit der "siebenschwänzigen Katze" sprich einer Peitsche, mit Schuh- und Kochlöffeln geprügelt wurden. Warum, fragte ich einen jungen Mann: "Meine Mutter nahm immer einen Gegenstand, wenn ihr die Hand vom Prügeln weh tat."
In fast allen Fällen waren die Mütter in sozialen Berufen tätig: als Lehrerinnen, als Erzieherinnen, als Krippenhortnerinnen.
Prof. Hollstein hat gerade Zahlen veröffentlich, demnach sind 1,4 Millionen Jungen sexuell von Frauen missbraucht worden. - So wie wir uns vor 40 Jahren das Ausmass an männlicher Gewalt nicht vorstellen konnten, was dann die "EMMA" publik machte, so können wir uns heute nur schwer dem Tabu der weiblichen Gewalt nähern.
Hellfelduntersuchungen von Polizei- und Gerichtsakten nennen meist nur männliche Täter. Aber Männer zeigen ja auch nie weibliche Gewalt an, Kinder ebensowenig, weil die Scham grauenvoll groß ist. Und Kinder wissen, dass sie wahrscheinlich ins Heim kommen, wenn die Mutter ins Gefängnis muss. Doch Dunkelfelduntersuchungen auf der ganzen Welt zeigen, dass die häusliche Gewalt zu 50% VON Frauen ausgeübt wird. Dies deckt sich auch mit meinen therapeutischen Erfahrungen.
In der Hoffnung, dass wir alle gemeinsam am Geschlechter-Frieden arbeiten, wozu alle Beteiligten die gleichen Chancen und eine Sprache benötigen, die auch gehört wird - und seien es Männer und Kinder,
verbleibe ich mit vorzüglicher Hochachtung
Astrid v. Friesen
Freitag, 26. September 2008
Kluge Frauen haben es schwerer, je länger es Alice Schwarzer gibt. Männer haben es leichter, offenbart sie doch was wahre Gesicht des Feminismus
"Alice Schwarzer vertrat und vertritt nur eine kleine Randgruppe, die zudem zum Großteil der Frauen im ideologischen Widerspruch lebt: Sie verkündet die Ideale der Lesben und füttert diese mit populistischen Ideologiebausteinen."
Frau Fritz erklärt auch, Alice Schwarzer wäre "...eigentlich keine Feministin, sie betreibt kleinbürgerlichen, latent neoliberalen Lesbianismus, der auch in feministischen Kreisen als populistisch kritisiert wird."
Und sie gibt auch vor, die Reaktion der Männer zu verstehen: "Alice Schwarzer verursacht unter den Männern Hysterie – zu Recht – und Kritik unter den Frauen – auch zu Recht –; aber die Hysterie der Männer bewirkt, daß die notwendige Kritik vieler Frauen am Schwarzerismus nicht publik wird. Alice Schwarzer hat dafür gesorgt, daß »Feministin « ein Schimpfwort geworden ist. Seitdem sie ihre kleinbürgerlichen Negationen als feministisch verkauft, ist der Eindruck entstanden, eine solche Haltung vereine die Frauen und zwar gegen die Männer."
Etwas wichtiges steht aber gleich am Anfang: "Kluge Frauen haben es schwerer, je länger es Alice Schwarzer gibt".
Denn was Frau Fritz hier geschickt verpackt, ist das Ende einer langen Reise, welches kluge Frauen nun gerne genießen wollen. Denn noch nicht so lange her, da wurde Frau Schwarzer und ihre "Emma" gerne von Feministinnen zitiert. Frau Schwarzer war ein brauchbarer Wegbereiter für die Erhöhung der Frau in der Gesellschaft (in jeglicher Form: moralisch, im Beruf, in der Biologie, in ihrem Sozialverhalten, ihrem Denken und besser können Frauen sowieso alles, siehe hunderte Artikel darüber), Hand in Hand mit absichtlicher und geplanter Verächtlichmachung des Mannes (Auslaufmodell, genetischer Sondermüll, gewalttätig, Schläger, dumm, unsozial usw.). Da machten die Frauen gerne mit, da wurde auf Kosten des Mannes viel gelacht und viele Förderungen wurden eingestrichen. Es ging nicht um Gleichberechtigung, sondern um Erhöhung der Frau und Erniedrigung des Mannes.
Aber nun wird Frau Schwarzer unbequem. Es ist nicht so, dass ihre Thesen und Aussagen früher nicht genauso polemisch, egoistisch und verlogen gewesen wären. Es ist nur so, dass junge Frauen nun gerne den bequemen und einfachen Weg weitergehen würden, der ihnen da (großteils von Männern!) geebnet wurde. Und zwar ganz leise und verstohlen. Damit man ihre Privilegien gar nicht erst mitbekommt. Aber mit jemandem, der die jetzige Situation der Frauen mit der Situation der Juden im Dritten Reich vergleicht(!!), da tut man sich doch schwer. Oder werden Frauen verfolgt, vergast, verjagt, dürfen nicht arbeiten oder ähnliches? Aber selbst das wäre noch zu schlucken. Aber dummerweise agiert nun Frau Schwarzer auch direkt gegen ihre bisherige Klientel: die Frauen selbst. Jungen Frauen, die nicht ihren verbissenen Lebensweg nachgehen wollen, sagte sie nämlich so richtig, was sie über diese Generation denkt: „Ich bin, mit Verlaub, liebe späte Mädchen, auch nicht abzusetzen.“
Und junge Frauen merken, dass auch eine junge Generationen an Männern nachgekommen ist. Die herrschende Missstände durchaus bemerken und diese systematische Diskriminierung des Mannes nicht mehr hinnehmen wollen. Und da bietet das ehemalige Flaggschiff, in ihrer Laudatio bei unten genannter Preisverleihung auch "Sturmgeschütz" genannt, nun doch einige Angriffsflächen, die selbst für die glühendsten Feministen und Feministinnen nicht mehr wegzudiskutieren sind.
Da stört es umso mehr, wenn Frau Schwarzer dann auch noch medienwirksam einen tollen Preis bekommt. Bei dem vor der Türe Prostituierte gegen Frau Schwarzer protestieren, da auch sie sich nicht mehr von ihr vertreten fühlen. Es ist aber nicht so, dass Frauen nun erkennen würden, dass Frau Schwarzer schon immer nur eine Minderheit vertreten hat. Das wussten Frauen auch davor. Und sind gerne in den Krieg gegen die Männer mitgezogen, manche mit der Flinte in der Hand, manche nur am Rande. Protestiert haben die wenigsten.
Wenn Frau Fritz sich also wirklich ernsthaft mit dieser Thematik auseinandersetzen wollte, dann würde sie nicht nur Frau Schwarzer in Frage stellen, sondern auch alle ihre Themen und Ergebnisse. Aber das wäre ja noch unbequemer. Das lässt Frau Fritz also. Privilegien, durch Frau Schwarzer erkämpft, gerne. Aber jetzt ist Ruhe, jetzt soll Frau die geerbte Ungerechtigkeit zu Ungunsten des Mannes so richtig genießen dürfen.
Also, Frau Fritz: wenn sie glaubwürdig wirken wollen, dann demontieren Sie nicht nur Ihr ehemaliges "Sturmgeschütz", sondern setzen Sie sich mit den vielen Wunden und Schäden auseinander, die es in blinder Zerstörungswut und mit der Arroganz des Übermenschen gerissen hat. Dann demontieren Sie doch bitte ganz rasch das Bild, dass die "Damenrasse" vom Untermenschen, dem Mann, gezeichnet hat. Dann stehen Sie auf und ziehen den richtigen Vergleich, welches Geschlecht heute mit (zumindest) Apartheid zu kämpfen hat, wer offen biologisch, genetisch, sozial und auf mannigfaltig andere Art diskriminiert und beschimpft wird. Wer nicht mehr in jeder Siedlung in Wien einen Mietvertrag bekommt, wer nicht mehr in jedem Hotel in Europa nächtigen darf, weil es der "Damenrasse" so beliebt. Wer nicht mehr jeden Job annehmen darf, weil es eine Frauenquote gibt, die ihn "positiv diskriminiert". Wer aber sehr wohl weiter in den Krieg ziehen muss, wer früher stirbt und trotzdem später in Pension gehen darf, wer keine Rechte mehr an seinen Kindern hat, aber Pflichten gegenüber der Mutter: der Mann.
Liebe Frau Fritz: Diesmal sind alle informiert und gebildet und wieder schauen alle weg. Wie werden Sie das ihren Kindern (vor allem einem eventuellen Sohn) erklären? So wie Ihr Opa es Ihnen erklärt hat, dass er von nichts gewusst hat?
Es reicht nicht, dass Sie nun ihre "Führerin" abmontieren und so tun, als ob nichts gewesen wäre. So leicht lässt sich der Pan nämlich nicht besänftigen.
Und was ist mit Ihnen, werter Leser?
Samstag, 20. September 2008
Vergewaltigung von Männern? Einfach lustig!
"Schwupps, war die Hose unten und die Action ging los"
Können Sie sich das bei der versuchten Vergewaltigung einer Frau vorstellen? Ist Ihnen klar, was mit einem Journalisten passieren würde, wenn er die Vergewaltigung einer Frau derart beschreiben würde?
Fragen Sie sich doch, warum (sexuelle) Gewalt durch Frauen an Männern derart verharmlost wird. Und fragen Sie sich ehrlich: kommt Ihnen nicht auch vor, dass die (versuchte) Vergewaltigung eines Mannes durch eine Frau einfach nicht so schwerwiegend ist wie bei einer Frau durch einen Mann? Männer können sich doch wehren! Und eigentlich wollen die doch auch immer.
Wenn Sie sich eine ehrliche Antwort gegeben haben, dann fragen Sie sich doch bitte als letztes, wie Ihnen unsere Gesellschaft in den letzten Jahren und Jahrzehnten das Hirn gewaschen haben muss, damit sie die Vergewaltigungen durch Frauen harmloser oder gar derart lustig finden, wie oben beschrieben. Das ist nämlich nur eines: zum Kotzen.
Mittwoch, 16. Juli 2008
Kommentar zum jährlichen Beschäftigungsausblick der OECD
Peter Köpf hat die aktuellen OECD Studie kommentiert.
Was wichtig ist, denn diese Studie scheint wieder die alte Klischees "Frauen verdienen weniger als Männer" und deren Schuld daran zu bestätigen. Doch so steht es da gar nicht wirklich:
"Damit sicherte sich die OECD die Aufmerksamkeit der Frauenbeauftragten in den Redaktionen, die zumindest den Waschzettel der OECD nachdruckten. Im privaten und dienstlichen Umfeld gab es danach wieder das bekannte Konzert in Diskriminierungs-Moll. Und zwischen den Tönen schwang der Vorwurf mit an diejenigen, die mutmaßlich verantwortlich sind für die Misere der Frauen: die Männer.
Wir hören diese Kakophonie seit mindestens 30 Jahren, als würde nichts sich ändern. Das ist in doppelter Hinsicht ärgerlich: Ärgerlich ist der Teil, der noch immer wahr ist, noch ärgerlicher ist jedoch, was uns die Gender-"Fachleute" in den Medien in diesem Fall im Komplott mit der OECD aus durchsichtigen Motiven verschweigen: Wer sich nämlich die Mühe macht, den ganzen, englischsprachigen Bericht zu lesen, stößt auf Differenzierungen und Erläuterungen. Und auf zwei Lügen."
Die Diskriminierung findet zum Beispiel in einem weit geringeren Ausmaß statt als immer wieder propagiert:
"Stattdessen lese und höre ich das Schlagwort von der Diskriminierung. Es führt in die Irre. Nur ein Teil des Rückstands der Frauen sei auf Diskriminierungspraktiken in der Arbeitswelt zurückzuführen, kann bei der OECD lesen, wer lesen will, nämlich zu etwa einem Zwölftel (8 Prozent) bei der Beschäftigung und zu weniger als einem Drittel (30 Prozent) bei den Löhnen."
Anders ausgedrückt: in 92% der angeblichen Diskriminierung von Frauen an Arbeitsplätzen werden Frauen nicht diskriminiert. Und in 70% tragen Frauen selbst die Schuld, wenn sie geringere Löhne beziehen. Es kommt eben immer darauf an, von welcher Richtung man etwas ansieht. Beziehungsweise ansehen möchte. Denn leider gibt es noch immer Diskriminierung. Und die muss auch abgeschafft werden. Nur gibt es die nicht nur bei Frauen, und das wird gern verschwiegen. Die OECD Studie verschweigt das aber nicht:
"Nur so wird abgeschafft, was alle anprangern: Diskriminierung aufgrund des Geschlechts. Übrigens auch solche gegen Männer, die es - auch darauf weist die Studie hin - in Berufen gibt, die Frauen dominieren."
Wenn Sie also in Zukunft von dieser Studie hören und was sie angeblich als Inhalt hat, dann fragen Sie sich doch, warum nur wenige Punkte und diese meist auch noch übertrieben und tw. sogar unrichtig hervorgehoben werden. Und ob Sie sich derlei propagandistische Kommentare weiter gefallen lassen wollen, um damit ein System unterstützen, das Diskriminierung und Apartheidspolitik gegenüber einem Geschlecht als wichtige Agenda hat. Welches Geschlecht das ist, davon handelt dieser Blog.
Achja, Hand aufs Herz: wissen Sie eigentlich was die OECD ist und was ihre Ziele sind? Ist ja nicht übel zu wissen woher man eigentlich seine Meinung hat.
Herr Köpf hat nun das letzte Wort:
"In dieser Gesellschaft können Frauen so viel erreichen wie nie zuvor - nämlich alles. Geblieben ist das alte Sprichwort: Ohne Fleiß kein Preis. Ja, es stimmt, manchmal bekommt man den Preis trotz aller Mühe nicht; aber das gilt für alle Menschen, sogar für Männer, und hat mit Diskriminierung nichts zu tun.
Was zählt, ist die Leistung. In einigen Branchen setzen sich Frauen längst durch: Ein Blick auf die ersten Geigen in deutschen Orchestern legt die Vermutung nahe, dass junge, hübsche Damen diese Rolle am besten ausfüllen. Kein Mann in der zweiten Reihe hat je öffentlich dagegen protestiert."
Donnerstag, 10. Juli 2008
Was man Kindern früh beibringen sollte
Rassismus
Rassismus ist natürlich zu verurteilen, aber wie geht man am besten vor?
Die britische Kinderschutzbehörde "The National Children's Bureau" (NCB), die jährlich umgerechnet rund 18 Millionen Euro an Fördermitteln der öffentlichen Hand erhält, hat sich etwas Schlaues ausgedacht: wir erstellen einen 366 Seiten starken Katalog mit dem Kleinkinder im Kindergarten auf latenten Rassismus geprüft werden können.
Moment, gab es so etwas nicht schon mal? In der DDR war es Realität, dass man Kinder das Sandmännchen-Lied singen lies, um damit zu beweisen, dass Mama und Papa Westfunk sehen. Bei George Orwell war es aber noch Phantasie, dass Kinder dazu angehalten wurden, ihre Eltern eines Gedankenverbrechens zu überführen.
Aber wie weit ist man noch entfernt, wenn es da laut Spiegel heißt: "Reagiere ein Dreijähriges Kind mit "Igitt" oder "Bäh", wenn ihm fremdartiges, scharf gewürztes Essen vorgesetzt werde, könne dies als rassistisch geprägter Vorfall gewertet werden, heißt es in dem NCB-Papier."
Denn das Kind sollte nicht nur sofort zurechtgewiesen werden, sondern Kindergärten sollten so viele Zwischenfälle wie nur möglich den Behörden melden: "Auch wenn mancher denken mag, das werfe ein schlechtes Licht auf die Erziehungseinrichtung, so ist tatsächlich das Gegenteil der Fall."
Liebe Eltern, kindgerechtes, also mild gewürztes, Essen ist bitte zu vermeiden. Und selbst wenn man es gar nicht glaubt: vielleicht ist man ja latent ein Rassist und würzt deswegen nicht mit Curry und Chilli kräftig nach (der Pan mag Curry und Chilli sehr!)? Gedankenverbrechen sind schnell verübt, sogar wenn man bisher gar nicht daran gedacht hat.
Gendergerechtes Verhalten
Schottische Schulen haben ihren Kindern untersagt, Karten oder Geschenke für den Vatertag anzufertigen, da dies die Gefühle von Kindern verletzen könnte, die bei allein erziehenden Müttern oder lesbischen Pärchen leben. Die Lehrer wurden angehalten, derartige Tendenzen sogleich zu unterbinden. Man müsse sensibel sein und auf die sich im Vormarsch befindliche Situation von Kindern eingehen, die keinen Vater haben oder nicht bei ihm leben.
Karten und Geschenke für den Muttertag werden selbstverständlich weiterhin gemeinsam in der Schule gebastelt.
Sexuelle Belästigung
Im April 2008 berichtete heise.de von einem Fall eines Erstklässlers, der einer Klassenkameradin in der Pause auf den Hintern schlug, was die Schulleitung veranlasste, die Polizei zu rufen. Der Vorfall wurde aktenkundig gemacht und als sexuelle Belästigung (Sexual Touching Against Student, Offensive) eingestuft.
"Seiner Aussage nach hatte der Sechsjährige einem anderen Jungen dabei zugesehen, wie dieser dreimal zu dem Mädchen hinrannte, ihr einen Schlag auf den Hintern gab und lachend wieder weglief, wobei er so tat, als ob er es nicht gewesen sei. Ein Spiel, bei dem er auch mitmachen wollte, weil auch das Mädchen lachte. Als er das Gleiche machte, rief das Mädchen allerdings den Lehrer."
Schon im Jahr 1999 gab es einen bekannteren Fall, den des 11jährigen Raoul.
"Am 30. August 1999 wurde der Elfjährige Raoul Wüthrich, wohnhaft in der Kleinstadt Golden, Colorado, USA, um 22:30 im Schlafanzug in Handschellen abgeführt und verblieb dann für mehrere Wochen in Untersuchungshaft. Er soll seine Halbschwester absichtlich an der Scheide berührt haben. Damit setzte er sich dem Verdacht der "schweren Blutschande" aus." schrieb da Heise.de
Die Folge war, dass Raoul in Hand- und Fußfesseln mehrfach dem Gericht vorgeführt wurde. Nach jedem Besuch seines Anwaltes musste er sich entkleiden, damit Gefängnismitarbeiter in allen Körperöffnungen nach versteckten Gegenständen suchen konnten. Das ist bei derlei schweren Anschuldigungen natürlich gerechtfertigt und tat dem Jungen sicher gut. Man bedenke, was das Berühren der Scheide seiner Schwester im Gegenzug für langjährige Folgen bei dem armen Mädchen haben wird. Vor allem, nachdem sie mitbekommen hat, was man mit ihrem Bruder dafür gemacht hat.
Ziel war es, Raoul im "Colorado Christian Home", einer seit 1904 existierenden Therapieeinrichtung für "Sexualstraftäter" im Alter von 5-13 Jahren(!), für sein "krankhaftes Sexualverhalten" behandeln zu lassen. Zu den Therapiemethoden steht dort die Bibel zur Verfügung, mit der diese "Straftäter" den Versuchungen des Fleisches entfliehen können.
Auf Druck ausländischer Medien wurde er nach seiner Tortur vor Gericht und im Gefängnis mit seinen Eltern in die Schweiz entlassen. Leider konnte Raoul also die fortschrittlichen Methoden zu seiner Rehabilitation nicht genießen.
Nicht angucken lassen!
Und auch das sollten Kindern in den USA früh lernen: wenn sie von jemand länger als ein paar Sekunden beim Spielen beobachtet werden, dann ist das sehr böse. In Maine kann man dafür nun bestraft werden. Als Sexualstraftäter. Endlich.
Somit lernen Kindern als rechtzeitig, was politisch korrektes, gendergerechtes und sexuell abartiges Verhalten ist. Wir dürfen uns also auf eine Generation fröhlicher Kinder freuen, die sicher keinerlei Neurosen, Psychosen oder andere schwere Störungen aufweisen werden.
Dienstag, 8. Juli 2008
Lieb* Lese*, * du das gerade liest…..
Was der obige Satz bedeuten soll? Das ist ein genderneutraler Satz. Denn "Liebe/r LeserIn" ist diskriminierend!
Das wusste ich nicht, 23 mea culpa, und deswegen muss ich diese Botschaft auch gleich weiterverbreiten: "...Wie also kann ein Entwurf einer Sprache aussehen, die Transgenders, Intersexuelle und andere transidente Geschlechtsidentitäten benennt, ohne sie zugleich zu diskriminieren?..." schreibt Barbara Eder in der "Unique", dem "Magazin der ÖH Uni Wien", und beantwortet dies natürlich auch gleich.
Auch wenn sie dabei selbst feststellt, wie rätselhaft und unlesbar das Satzgebilde nun ist, so muss der höheren Sache doch gedient werden: "Obwohl ein mit * versehener Satz anfänglich noch etwas enigmatisch wirken mag: Ähnlich wie beim Binnen-I oder der Unterstrich-Variante werden auch diese Schreibweisen allmählich Eingang in den Gender-Mainstream finden."
Nun, natürlich ist Sprache ein mächtiges Instrument. Natürlich kann man mit Sprache die Wahrnehmung verschiedener Realitäten beeinflussen. Aber diese angeblich so tolerante und gendergerechte Sprache erinnert mich mehr und mehr an George Orwells "Neusprech". Zumindest der Zweck ist derselbe: "... bezeichnet eine Sprache, die aus politischen Gründen künstlich modifiziert wurde."
Und weiter, Wikipedia sein dank: "„Neusprech“ bezeichnet die vom herrschenden Regime vorgeschriebene, künstlich veränderte Sprache. Das Ziel dieser Sprachpolitik ist es, die Anzahl und das Bedeutungsspektrum der Wörter zu verringern, um die Kommunikation der Bevölkerung in enge, kontrollierte Bahnen zu lenken. Damit sollen sogenannte Gedankenverbrechen unmöglich werden. Durch die neue Sprache bzw. Sprachregelung soll die Bevölkerung so manipuliert werden, dass sie nicht einmal an Aufstand denken kann, weil ihr die Worte dazu fehlen."
Liebe Gedankenpolizei, ähm, Gender Mainstreamer, ihr habt die Lektion von Onkel George gründlich falsch verstanden. Sie war als abschreckendes Beispiel gedacht, Ihr macht sie nun aber unter dem Deckmantel der Toleranz zur Wirklichkeit. Doppelplusungut.
Lieb* Grü* aus * immer absurder werdende* Alltag,
Pan*
Montag, 7. Juli 2008
Männer müssen härter bestraft werden als Frauen!
Das Verfassungsgericht in Spanien billigt ein umstrittenes Gesetz gegen häusliche Gewalt: gewalttätige Männer dürfen härter bestraft werden als Frauen.
Die Richter und Richterinnen erklärten das Gesetz nach Presseberichten vom Donnerstag mit sieben zu fünf Stimmen für verfassungsgemäß. Sie wiesen mehrere Klagen zurück, die in der härteren Bestrafung von Männern einen Verstoß gegen das in der Verfassung verankerte Prinzip der Gleichberechtigung sahen.
Die Richter und Richterinnen begründeten ihre Entscheidung damit, dass die von Männern ausgehende Gewalt besonders verwerflich sei. Auch griffen Männer viel häufiger zur Gewalt als Frauen, nämlich in 99% aller Fälle.
Willkommen in Spanien!
Abgesehen davon, dass der Gleichheitsgrundsatz hier mit Füßen getreten und Roben bedeckt wurde, sieht die Realität nämlich ein "klein" wenig anders aus. Die Autoren der deutschen ministeriellen Studie Gewalt gegen Männer weisen nämlich das Klischee "häusliche Gewalt = Männergewalt" als "Mythos" zurück, dem "dringend ein realistischeres Bild entgegengesetzt werden" müsse (Seite 223 der Langfassung).
Auf Seite 221 wird sodann die aktuellste deutsche Studie zu diesem Thema zitiert: "Vergleicht man die Partnergewalt gegen Männer mit der gegen Frauen, zeigt sich, dass Männer sowohl absolut als auch prozentual eher Opfer von Gewalt durch die Partnerin werden als umgekehrt. Dieses Ergebnis soll nicht überinterpretiert werden, sondern nur darauf aufmerksam machen, dass beide Formen von Partnergewalt in qualitativ ähnlicher Verbreitung aufzutreten scheinen."
Auch gelangt die aktuellste amerikanische Studie zu diesem Thema bei einer weit größeren Untersuchungsgruppe von über 11.000 Teilnehmern zu einem ähnlichen Ergebnis: "Almost 24% of all relationships had some violence, and half (49.7%) of those were reciprocally violent. In nonreciprocally violent relationships, women were the perpetrators in more than 70% of the cases."